JUSOS: Zustand des Hagener Hbf eine Schande!

Das Hagens Hauptbahnhof offensichtlich nicht im Blickpunkt des Bundes Verkehrsministeriums ist, hat heute schon der SPD Bundestagsabgeordnete René Röspel moniert. Die Nachricht schlägt in der lokalen Politik bereits hohe Wellen. Auch die Jusos in Hagen melden sich mit einer Stellungnahme hierzu zu Wort.

Stellungnahme:

Zustand des Hagener Hbf eine Schande! Bedarf endlich sehen und anmelden.

„Ein Hauptbahnhof ist für viele Menschen zu Recht das Eingangstor, quasi die erste Visitenkarte für eine Stadt. Jeden Tag kommen tausende von Menschen an einem Bahnhof an oder fahren ab; seien sie Berufspendler, Touristen, Schüler/Studenten, usw.. Der Hagener Hauptbahnhof jedoch ist so gar kein Aushängeschild für unsere Stadt. Ganz im Gegenteil: An allen Enden und Ecken bröckelt der Putz von den Wänden. (Tauben-) Dreck, wohin man sieht. Zugtreppen, die nicht ausgefahren werden können, weil die Bahnsteige dafür nicht geeignet sind. Eine Wartehalle, in der es im Winter zu kalt und im Sommer zu warm ist, noch dazu mit einer Aufenthaltsqualität gleich Null. Ein weiteres „Highlight“ ist die völlig marode Unterführung zu den Bahngleisen, die den Charme einer Kloake verbreitet. Kurzum: Der derzeitige Zustand des Hagener Hauptbahnhofs ist wirklich eine Schande für unsere Stadt! All dies ist umso bedauerlicher und unverständlich, weil das Bahnhofsgebäude architektonisch das Potenzial für ein sehr ansehnliches Vorzeigeobjekt aufweist. Deshalb lohnt es auch sich für eine Modernisierung des Hagener Hbf einzusetzen. Alle politischen Kräfte sind dazu – parteiübergreifend – aufgefordert, sich diesem Anliegen der Jusos in der Hagener SPD anzuschließen um gemeinsam Druck auf die Deutsche Bahn sowie das Bundesverkehrsministerium zu machen. Aber was unternimmt aktuell unsere Stadtspitze um CDU-Oberbürgermeister Jörg Dehm gegen die Missstände am Hauptbahnhof? Nichts. Weder gegenüber der Deutschen Bahn werden Ansprüche formuliert noch gegenüber CSU-Verkehrsminister Ramsauer (Anm.: siehe dazu auch die aktuelle PM unseres Hagener MdB René Röspel). Wörtliche Begründung aus dem Rathaus: „Ein Bedarf wird einfach nicht gesehen.“, so der Pressesprecher vom Amt des Oberbürgermeisters in der Westfalenpost am 8. April 2013. Mein Tipp an Hagens bekanntesten Berufspendler, Herrn OB Dehm: Pendeln Sie doch mal aus Ihrem Wohnort in Mülheim anstatt mit dem (Dienst-?) Wagen mit dem Zug nach Hagen; dann sollten auch Sie endlich einen Bedarf sehen!“

Nesrin Öcal
Juso-Vorsitzende in der Hagener SPD

Lesen Sie auch: Keine Chance für Hagener Hbf.

Ein Kommentar

  1. Reblogged this on Aussiedlerbetreung und Behinderten – Fragen und kommentierte:
    Siehe auch die Abzocke von alten Soldaten, deren Rente wird benutzt , um seine Freundin als Lebensgefährtin zu klassifirieren, Fakt, die Sozialbehörde gibt der Antragstellerin wenige Zuschüsse, auch aus dem jobcenter nicht! Derweil, auch die Sozialgesetzgebung sich nicht an das Deutsche Recht hält!

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