Frauenfußball: Unverhofft kommt oft

icon20136006002.png(DiLa) Zumindest wenn wir mal einen Blick auf die Bundesliga werfen. Hier schaffte es die SGS Essen die Meisterschaftsambitionen von Turbine Potsdam zu zerstören. Daheim im neuen Stadion ohnehin in dieser Saison eine Macht, gab es ein überraschendes 1:0 zu feiern. Damit ist Wolfsburg allein auf weiter Flur, steuert dem ersten Titel entgegen. Ins Finale der Champions-League schafften es die Wölfinnen nach dem erneuten Erfolg über Arsenal London ebenfalls. Beim 2:1 waren Selina Wagner, für die gelbgesperrte Alexandra Popp dabei, sowie Nadine Keßler erfolgreich. Für Arsenal traf Kim Little. Nun geht es gegen Lyon. Zum dritten Mal in Serie stehen die Französinnen im Finale und wollen das Triple  perfekt machen. 

Bochum mit Ausrutscher gegen Aachen

In der Regionalliga zieht der VfL Bochum immer noch einsam seine Kreise. Am gestrigen Spieltag allerdings ließ sich das erfolgsverwöhnte Team durch Alemannia Aachen überraschen. 1:3 stand es unverhofft zum Ende der ersten 45 Minuten. Bochum wachte zwar auf, aber mit 4:5 hatten die Aachenerinnen dann den Coup perfekt gemacht. Ein Ausrutscher, kein Beinbruch. Der Titel geht nur über den VfL.

Sprockhövel ohne Chance, Ihmert und Witten torreich

Zuschauen durfte Westfalia Hagen in der Landesliga, daher direkt einen Blick auf die Bezirksliga. Der FC BW Voerde hatte gegen die SpVg aus Bürbach anzutreten. Voerde gelang eine frühe Führung, die aber durch die Gäste noch vor der Spielpause ausgeglichen werden konnte. Es blieb beim 1:1 und der zu verschmerzenden Punkteteilung. Keine Chance hatte die TSG Sprockhövel gegen den Spitzenreiter SC Drolshagen. Mit 1:5 ging der Sieg standesgemäß an die Gäste. Gleich 10 Tore sahen die Zuschauer im Spiel TSV Ihmert gegen SpVg Witten. 4 für die Gastgeber und 6 für die Gäste. Eintracht Hohenlimburg gewann schließlich das sehr intensive Spiel gegen den FC SW Silschede mit 1:0. Oft reicht dann halt auch ein Tor aus.

Spitzenreiter Hohenlimburg humorlos, Boelerheide 90 Minuten stark

Gegen den Spitzenreiter SV Hohenlimburg hatte die TSG Herdecke daheim nichts auszurichten. Mit 0:8 fiel das Ergebnis auch deutlich genug aus. Voll konzentriert von Beginn an spielten die Kampfbahn-Ladies auf und gewannen verdient gegen den FFC Ennepetal mit 4:1. Damit sind die Damen der SG Boelerheide zunächst wieder auf Rang 3 zu finden. Überraschen ließen sich die Gevelsbergerinnen im Stefansbachtal. Gegen die Nachbarn aus Ennepetal gab es eine unverhoffte 4:5-Heimniederlage. Büttenberg war an diesem Spieltag einfach gieriger. Herdecke-Ende musste sich dem SC Berchum/Garenfeld mit 1:4 geschlagen geben. Der TuS Wengern hielt Neuling Roter Stern mit einem 3:1 auf Distanz und Fichte Hagen spielte gegen Hohenlimburgs Reserve nur 2:2.

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