Der Polizeibericht am Freitag

Polizei Front+++  DO: „Sicher leben in der Nordstadt“ – Schwerpunkteinsatz von Polizei und Ordnungsamt +++EN: Ölspur in Breckerfeld +++ HA: Illegale Müllentsorger in der Dolomitstraße +++ HA: Auseinandersetzung zwischen Mädchen endete im Krankenhaus +++ HA: Nächtliche Verkehrskontrollen im Stadtgebiet +++ HA: Rangelei endete im Krankenhaus +++ HA: Einbruch in Tankstelle +++ HA: Kfz-Aufbrecher auf Emst unterwegs +++ HA: Kupferdiebe im Bereich Hünenpforte unterwegs +++ Einkaufswagen voll mit gestohlenen Kabeln +++ Als Zivilpolizisten ausgegeben – Bundespolizei stellt verbotenes Messer bei altem Bekannten sicher +++ DO: Mit Schusswaffe bedroht – Polizei sucht dringend Zeugen +++ Freiheitsberaubung im Intercityexpress +++

 

DO: „Sicher leben in der Nordstadt“ –

Schwerpunkteinsatz von Polizei und Ordnungsamt

Wie bereits berichtet, führt die Dortmunder Polizei zusammen mit
dem Ordnungsamt und dem Zoll heute einen Schwerpunkteinsatz in der
Dortmunder Nordstadt durch.

Nach den bereits geschilderten Einsatzmaßnahmen suchten zivile
Polizeibeamte und Beamte einer Einsatzhundertschaft ab 18:00 Uhr
schlagartig insgesamt zwölf Internetcafes und Gaststätten an der
Münsterstraße in der nördlichen Innenstadt auf, um die Betreiber und
Gäste Kontrollen zu unterziehen.

Dabei wurden ca. 100 Personen überprüft und neun Verstöße gegen
das Betäubungsmittelgesetz festgestellt. Mit Unterstützung des
Rauschgiftspürhundes „Benno“ konnte die Polizei in einer Gaststätte
einen Beutel mit ca. 20gr Marihuana sicherstellten.

Durch das Ordnungsamt wurde ein Cafe an der Münsterstraße wegen
zahlreicher Verstöße gegen einschlägige Bestimmungen geschlossen.

Ein weiterer Bereich des heutigen Schwerpunkteinsatzes sind seit
ca. 13:00 Uhr umfangreiche Verkehrskontrollen rund um den Borsigplatz
und der nördlichen Innenstadt. Diese Maßnahmen dauern noch die Nacht
an.

Bis 21:00 Uhr hat die Polizei dabei mehrere hundert Fahrzeuge und
deren Insassen überprüft.

Neben einer Vielzahl von kleineren Verkehrsverstößen hielten die
Beamten sieben Fahrzeugführer an, die unter Betäubungsmitteleinfluss
standen. Sie mussten sich einer Blutprobe unterziehen.

Ein Fahrzeugführer fiel ohne Fahrerlaubnis auf, seine beiden
Mitfahrer mussten mit zur Polizeiwache, weil der Eine zur Abschiebung
gesucht wurde und der Andere einen „soeben“ gefundenen Laptop
mitführte.

Eine endgültige Bilanz kann erst nach Einsatzende gezogen werden.
Wir berichten Montag nach.

EN: Ölspur in Breckerfeld

Am Freitagmorgen wurde der Feuerwehr eine Ölspur im
Bereich der Kückelhauser Straße gemeldet.
Die Einsatzkräfte vom Löschzug Breckerfeld lokalisierten die
Verunreinigung, die sich von der Kückelhauser Straße über den Westring
und im Bereich der Egenstraße erstreckte.
Sämtliche Kanaleinläufe wurden sicherheitshalber abgestreut, damit
kein Öl in die Kanalisation gelangen konnte. Zur Warnung der
Verkehrsteilnehmer wurden entsprechende Warnschilder aufgestellt. Mit
der Beseitigung wurde eine Spezialfirma beauftragt.
Der Einsatz war für die Feuerwehr nach insgesamt etwa eineinhalb
Stunden beendet.

HA: Illegale Müllentsorger in der Dolomitstraße

Eine aufmerksame Zeugin beobachtet am Mittwoch,
gegen 13.00 Uhr einen illegalen Müllentsorger in der
Dolomitstraße. Mit seinem auffällig türkisfarbenen Geländewagen,
vermutlich einem Nissan Terrano, mit einem großen kippbaren
Pkw-Anhänger mit blauer Plane fuhr er linksseitig der Fa. Fahrzeugbau
Schmidt, Dolomitstraße.45 unter die BAB Brücke. Mit geöffneter
Ladeklappe kippte er während der Fahrt den Anhänger, mit dem er
rückwärts unter die Brücke gefahren war, aus und entsorgte dabei eine
große Menge Teppichreste. Eine vergleichbar große Menge lag bereits
daneben und war vermutlich schon vorher illegal entsorgt worden.
Fotos von den Teppichresten sind beigefügt. Hinweise auf den
illegalen Müllentsorger nimmt die Polizei unter 986-2066 entgegen.

HA: Auseinandersetzung zwischen Mädchen endete im Krankenhaus

Am frühen Donnerstagabend, endete eine
Auseinandersetzung zwischen jungen Mädchen für eine 16-Jährige im
Krankenhaus. Gegen 19.40 Uhr war sie mit zwei jüngeren Mädchen durch
den Volkspark gegangen, als sie von einer flüchtigen Bekannten verbal
angegriffen wurden. Dazu gesellten sich noch zwei weitere Mädchen,
unter anderem eine18-Jährige. Als diese auch auf ihrem weiteren Weg
über die Körnerstraße  nicht von ihnen abließen, forderte die
16-Jährige die 18-Jährige auf, sich doch Gleichaltrige zu suchen, die
sie „anmacht“. Daraufhin ging die Ältere zusammen mit einem weiteren
Mädchen aus ihre Gruppe auf die Geschädigte zu, zerkratzten ihr das
Gesicht und die Stirn und rissen ihr Nasenpiercing  heraus. Bis zum
Eintreffen der Polizei hatten sich die Angreiferinnen bereits
entfernt. Die 16-Jährige musste zur ambulanten  Behandlung ins
Krankenhaus. Die Ermittlungen in der Sache dauern an.

HA: Nächtliche Verkehrskontrollen im Stadtgebiet

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag
(11./12.04.2013) führte die Hagener Polizei verstärkte
Verkehrskontrollen im Stadtgebiet durch. Während die meisten Verstöße
mit einem Verwarnungsgeld vor Ort geahndet werden konnten, kommt auf
zwei Fahrzeugführer nun noch größerer Ärger zu. Ein 23-Jähriger
führte sein Fahrzeug, obwohl er nicht im Besitz einer gültigen
Fahrerlaubnis war. Ein 20-Jähriger wurde mit seinem PKW angehalten
und musste sich aufgrund von Drogenkonsum eine Blutprobe entnehmen
lassen. Auf der Dienstelle konnte noch weiteres Betäubungsmittel
aufgefunden werden. Weiterhin wurde ein Fahrzeugführer überprüft, der
mit einem Haftbefehl gesucht wurde. Nach Zahlung der fälligen
Geldstrafe konnte er seinen Weg fortsetzen.

HA: Rangelei endete im Krankenhaus

Für einen jungen Mann endete eine Rangelei gestern
Abend im Krankenhaus. Kurz vor 23.25 Uhr beobachteten
Zeugen vor dem Gebäude des Fun Parks eine Auseinandersetzung zwischen
dem 19-Jährigen und einem 16-Jährigen, wobei die Aggressionen
zunächst von dem Älteren ausgegangen sein sollen. Da er sehr stark
unter Alkoholeinfluss stand, soll er mehrfach gestürzt sein. Darüber
hinaus soll der Jüngere ihn aber auch durch einen Tritt zu Fall
gebracht und bereits am Boden liegend noch mit einem Tritt attackiert
haben. Der gab jedoch an, sich mit einem Tritt gegen die Beine des
19-Jährigen nur gewehrt zu haben. Am Ende der Rangelei fehlte nicht
nur das Handy des 19-Jährigen, sondern er musste bewusstlos ins
Krankenhaus eingeliefert werden.

HA: Einbruch in Tankstelle

Zwei voneinander unabhängige Zeugen meldeten sich in
der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (10./11.04.2013) bei der
Hagener Polizei und machten Angaben zu einem Einbruch, den sie gerade
aktuell beobachten konnten. Beide waren gegen 02.00 Uhr durch laute
Geräusche aufmerksam geworden und bemerkten kurz darauf, wie einen
unbekannten Mann die Eingangstür einer Tankstelle an der Straße Am
Sportpark aufbrach. In Windseile packte der Täter diverse Tabakwaren
in eine schwarze Sporttasche und verschwand dann über einen Fußweg in
Richtung Ischelandhalle. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung
mit mehreren Streifenwagen, gelang es dem Einbrecher zu entkommen.
Beide Zeugen gaben an, dass der Täter mit einer auffälligen roten
Kapuzenjacke bekleidet war. Weitere Einzelheiten waren aufgrund der
Dunkelheit nicht erkennbar. Zeugen, die in dieser Nacht im Bereich Am
Sportpark/Ischeland eine Person mit einer solch auffälligen Jacke
beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel.: 986 2066 bei der
Hagener Polizei zu melden.

HA: Kfz-Aufbrecher auf Emst unterwegs

In der Nacht zum 11.04.2013  waren Kfz-Aufbrecher
auf Emst unterwegs. In der Straße auf dem Dörrwald öffneten sie auf
noch unbekannte Weise einen Mercedes ML 350 und bauten aus der
Mittelkonsole die komplette Bedieneinheit mit Navigationsgerät,
Bordcomputer und Festplatte aus und entwendeten sie.

In ein ebenso hochwertiges Fahrzeug, einen  schwarzen Mercedes AMG
stiegen vermutlich dieselben Täter in der nur unweit entfernten
Straße Schiefe Hardt ein. An diesem Fahrzeug schlugen sie das hintere
Dreieckfenster der linken Fahrzeugtür ein. Aus dem Wagen entwendeten
sie ebenfalls die Bedieneinheit mit Navi, Radio, Festplatte,
Telefonanlage und Bordcomputer im Wert von 3.500,– Euro.

Zeugen, die Täterhinweise geben können, werden gebeten, sich bei
der Polizei unter Tel.986-2066 zu melden.

HA: Kupferdiebe im Bereich Hünenpforte unterwegs

Kupferdraht im Wert von 3.000,– Euro entwendeten
Diebe in der Nacht zum 12.04.2013 auf einer Baustelle am „Platz der
Impulse“ im Bereich Hünenpforte. Dazu verschafften sie sich zunächst
Zutritt zu dem mit einem 2,5 Meter hohen Metallzaun umgebenen
Gelände. Neben einem Trafohaus durchtrennten sie einen bereits
verlegten Kupferdraht und ca. 50 Meter weiter durchtrennten sie den
Draht erneut. Das Zwischenstück, ca. 50 Meter Kupferdraht,
entwendeten die Täter. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht
haben oder Täterhinweise geben können, werden gebeten, sich bei der
Polizei unter Tel. 986-2066 zu melden.

Einkaufswagen voll mit gestohlenen Kabeln –

Bundespolizei stellt Buntmetalldiebe mit Beute

Gestern Abend informierten
Bahnmitarbeiter die Bundespolizei über Kabeldiebe. Die Fahndung nach
den beiden Tatverdächtigen gestaltete sich für die Beamten einfach.
Die Diebe waren mit einem Einkaufswagen unterwegs.

Gegen 22:20 Uhr informierte ein Mitarbeiter der Bahn die
Bundespolizei über Kabeldiebe im Bereich der Ladestraße des
Hauptbahnhofs Dortmund. Diese hätten dort gelagerte Kabel entwendet
und würden die Kabel nun mit einem Einkaufswagen abtransportieren.

Bundespolizisten stellten daraufhin eine 35-jährige Frau und einen
57-jährigen Mann im Bereich einer Tankstelle an der Treibstraße in
Dortmund. Die beiden bulgarischen Staatsangehörigen waren mit einem
Einkaufswagen, voll beladen mit neuwertigen Kabeln, unterwegs. Beide
Personen wurden vorläufig festgenommen und samt Einkaufswagen zur
Wache der Bundespolizei gebracht.

Im Rahmen von Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Kabel aus
dem Besitz der Deutschen Bahn stammten. Die Kabel und der
Einkaufswagen wurden sichergestellt und sind nun Gegenstand eines
Ermittlungsverfahrens wegen Diebstahls.

Ob die Personen auch für weitere Buntmetalldiebstähle im Bereich
der Deutschen Bahn AG in Frage kommen, müssen nun weitere
Ermittlungen ergeben.

Als Zivilpolizisten ausgegeben –

Bundespolizei stellt verbotenes Messer bei altem Bekannten sicher

Gestern Nachmittag
überprüften Bundespolizisten zwei 17 und 18-jährige Essener im
Hauptbahnhof Essen. Ein aufmerksamer Reisender hatte die
Bundespolizei darauf aufmerksam gemacht, dass sich die beiden Männer
als Zivilpolizisten ausgegeben hätten. Der 18-Jährige war den
Bundespolizisten schon bekannt. Im Dortmunder Hauptbahnhof war er
bereits wegen Betäubungsmittel- und Diebstahldelikten aufgefallen.

Ein 45-jähriger Essener machte eine Streife der Bundespolizei auf
die beiden 17 und 18-Jährigen aufmerksam. Nach Angaben des Reisenden
hätten sich die beiden Männer damit gerühmt, dass sie im Besitz einer
Schusswaffe seien um damit „Leute abzuziehen“. Weiter hätten sie sich
darüber unterhalten, sich am Vortag, als Zivilpolizisten ausgegeben
zu haben.

Bei einer Kontrolle der beiden Personen durch die Bundespolizisten
stellten die Beamten bei dem 17-Jährigen, in einem Schulterholster,
eine Softairpistole fest. Der 18-Jährige führte ein sogenanntes
„Einhandmesser“ mit sich. Beide verbotenen Gegenstände wurden
sichergestellt. Warum sich die Beiden bewaffnet im Hauptbahnhof
aufhielten, blieb ihr Geheimnis.

Gegen die Beiden in Essen wohnenden Männer wurden
Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz
eingeleitet.

Personen, die durch zwei Männer im Hauptbahnhof belästigt oder
bedroht wurden, können sich unter der kostenfreien Servicenummer der
Bundespolizei 0800 6 888 000 melden.

DO: Mit Schusswaffe bedroht – Polizei sucht dringend Zeugen

Am 31.03.2013, gegen 23.40 Uhr, ereignete sich in der Dortmunder
Innenstadt im Bereich der Weißenburger Straße/Hamburger Straße ein
Vorfall, bei dem ein bisher unbekannter Mann von einem 25-Jährigen
mit einer Schusswaffe bedroht wurde. Dabei hielt der Mann dem
Unbekannten die Waffe an den Kopf und soll laut Zeugen auch mehrfach
den Abzug betätigt, ohne dass sich ein Schuss löste. Kurz zuvor hatte
der 25-Jährige schon zwei weitere Passanten mit einem Butterflymesser
und der Schusswaffe bedroht.

Im Rahmen der Fahndung konnte der Tatverdächtige 25-Jährige dann
in seiner Dortmunder Wohnung festgenommen werden. Bei seiner
Festnahme leistete der Mann erheblichen Widerstand. Auch die
Schusswaffe wurde gefunden und sichergestellt. Es handelt sich dabei
um eine Gas/Schreckschusswaffe.

Zur Vervollständigung der Ermittlung sucht die Polizei dringend
den in der Innenstadt bedrohten unbekannten Mann. Er ist ein
wichtiger Zeuge. Dieser Zeuge und weitere Hinweisgeber werden
gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer
132-7441 in Verbindung zu setzen.

Freiheitsberaubung im Intercityexpress
Gestern Abend wurden in einem Intercityexpress (ICE) zwei Frauen und
ein Mann unfreiwillig in ein Abteil eingesperrt und verpassten so
ihre Anschlusszüge. Bundespolizisten konnten im Hauptbahnhof Dortmund
zwei Tatverdächtige ermitteln.
Zwei Frauen (28/35 Jahre) aus Bonn und Hamburg sowie ein Mann aus
Berlin nutzten gestern Abend den ICE 554. Plötzlich wurde die
Abteiltür von einem Unbekannten verschlossen. Durch diesen Umstand
war es den drei Personen nicht mehr möglich den Zug im Hauptbahnhof
Hamm zu verlassen. Hierdurch verpassten die drei Reisenden ihre
Anschlusszüge.
Nachdem der Intercityexpress von Hamm in Richtung Dortmund
losfuhr, wurde ein Zugbegleiter des ICE 554 auf die eingeschlossene
Personengruppe aufmerksam und öffnete die zuvor verriegelte
Abteiltür. Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen im Dortmunder
Hauptbahnhof die Ermittlungen auf.
Hierbei viel der Verdacht auf zwei Reisende im Zug. Es handelte
sich hierbei um eine 22-jährige Rheinbergerin und einen 20-jährigen
Duisburger. Beide Personen stritten jegliche Tatbeteiligung ab.
Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Nötigung und
Freiheitsberaubung ein. Die Ermittlungen zum Tathergang dauern an.

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