ADAC fordert sichere Schulwege

icon20136006002.pngExpertenreihe des Clubs diskutiert über Lösungsansätze 

Nach wie vor verunglücken zu viele Kinder auf Deutschlands Straßen. Allein in Niedersachsen wurden im letzten Jahr 3.235 Kinder im Straßenverkehr verletzt, sechs starben. In Sachsen-Anhalt waren 600 Kinder in Unfälle verwickelt, zwei Kinder kamen ums Leben.  Bundesweit verunfallen im Schnitt 30.000 Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahren. Jedes fünfte Kind verunglückt dabei auf dem Weg zur Schule. Diesen hohen Unfallzahlen sagt der ADAC den Kampf an und freut sich, dass es dem Automobilclub wieder einmal gelungen ist, bei der ADAC Expertenreihe „Sichere Schulwege“ Verantwortliche aus allen Bereichen an einen Tisch zu bekommen.

„Die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr geht uns alle an. Lösungen können nur gemeinschaftlich zum Erfolg führen“, betont der Vorsitzende des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V., Reinhard Manlik.

Die Sicherheit von Kindern hat im ADAC schon lange einen ganz besonderen Stellenwert. Mit den bekannten eine Fahrradturnieren und den beiden Verkehrssicherheitsprogrammen „Aufgepasst mit ADACUS“ und „Achtung Auto“ schult der ADAC jährlich mehr als 600 Tausend Kinder und sorgt damit für mehr Verkehrssicherheit auf dem Schulweg. Hinzu kommt, dass der ADAC an Erstklässler jährlich 750.000 Sicherheitswesten kostenlos verteilt. Den Eltern gibt der ADAC mit seinem „Schulweg Ratgeber“ eine wichtige Hilfestellung für das erste Schulwegtraining.

Der Automobilclub will aber nicht nur auf die Kinder und deren Eltern einwirken, sondern auf alle Beteiligten, die für das Thema „Schulwegsicherheit“ verantwortlich sind. Dazu zählen neben den Schulen vor allem auch die kommunalen Fachbehörden, die mit der Bereitstellung einer sicheren Verkehrsinfrastruktur maßgeblich zum Schutze der Kinder beitragen.

„Oft sind es schon kleine und vor allem kostengünstige Maßnahmen, die zur Verbesserung der Verkehrssicherheit von Schulkindern beitragen“, sagt Reinhard Manlik, Vorsitzende des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V.

Bei der ADAC Expertenreihe „Sichere Schulwege“ diskutierten Experten des Clubs gemeinsam mit Vertretern von Landesbehörden, Kommunen und Fachorganisationen über Möglichkeiten,  den Schutz von Kindern im Straßenverkehr zu verbessern.

An der Veranstaltung nahmen teil neben dem Vorsitzenden des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V.,  Reinhard Manlik, Holger Stahlknecht, Minister für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Karl-Heinz Willberg, Leitender Ministerialrat des Ministeriums für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Jörg Ortlepp, Unfallforschung der Versicherer, Dr. Nicola Neumann-Opitz von der Bundesanstalt für Straßenwesen, Prof. Jürgen Gerlach, Bergische Universität Wuppertal, Prof. Karl-Heinz Schäfer von der Fachhochschule Köln, Inga Sievers und Siegurt Hahn vom Institut für Verkehrssicherheit aus Berlin.

Ausrichter der Expertenreihe waren der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V. und der ADAC Berlin-Brandenburg e. V.

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