„Verrücktes Blut“ im Lutzhagen

werner hahn
Werner Hahn (Foto: theaterhagen)

(Dietmar Laatsch) Zur Zeit proben sie es noch sehr intensiv das neue Stück. „Verrücktes Blut“ erzählt von Jugendlichen und deren Lehrerin, den täglichen Konflikten im Unterricht. Dann eskaliert das Ganze. Einem Schüler fällt eine Pistole aus dem Rucksack. Die Lehrerin nimmt die Waffe an sich und so mit plötzlicher Macht ausgestattet, erzwingt sie, dass ihre Schüler sich mit Friedrich Schillers „Kabale und Liebe“ und dem „Räuber“ auseinander setzen. Es wird aber mehr als nur diese Auseinandersetzung mit dem Stoff des alten Dichters. Es ist auch eine Auseinandersetzung zwischen Schülern und ihrer Lehrerin, um Macht und Ohmacht geht es dabei, klare Rollenmuster geraten durcheinander. „Verrücktes Blut“ wurde 2010 von Nurkan Erpulat und Jens Hillje für die Ruhrtriennale erstellt. Theater heute wählte dieses Stück zum „Stück des Jahres“.  Werner Hahn, der einmal mehr die Regie führt, gibt diesem Stück aber noch wesentlich mehr an Lebenswirklichkeit mit. Jugendliche spielen Jugendliche, damit gewinnt dieses Stück an purer Echtheit. Premiere feiert „Verrücktes Blut“ dann am 20. April 2013, um 19:30 Uhr im Lutz. Besonders gespannt darauf sind dann die Darsteller: Charis Nass, Kübra Sekim, Leandra Stampoulis, Luigi D´Annunzio, Phillip Hohmann, Shkumbin Imeri, Joel Karl-I-Bond und Nicola Signoriello.

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