Frauenfußball: Wolfsburg vorn, Potsdam patzt

icon20136006002.png(DiLa) Schon gestern unterlag der 1. FFC Turbine Potsdam überraschend in München dem FC Bayern. Während in den ersten 45 Minuten die Partie noch recht ausgeglichen war, langte Lena Lotzen direkt nach Wiederbeginn mit dem 1:0 für Bayern zu. Mit ihrem zweiten Treffer in der 72. machte sie dann den Sack zu. Den Turbinen gelang in diesem Spiel kein Treffer. Durch diese überraschende Niederlage rutschte das Team von Bernd Schröder gar auf Rang drei ab. Besser machte es der 1. FFC Frankfurt, der einen nie gefährdeten 7:0-Erfolg gegen den VfL Sindelfingen einfuhr. Dreimal traf Kozue Ando. Die weiteren Frankfurter Tore erzielten Kim Kulig, Babett Peter, Saskia Bartusiak und Sandrine Bretigny. Mit diesem Erfolg spielte sich Frankfurt auf Rang zwei. Platz eins verteidigten souverän die Wölfinnen. Auch hier gab es einen klaren 6:0-Sieg gegen die SGS Essen. Das Revierteam war gegen Wolfsburg ohne Konzept und hatte dem Offensivdrang der Gastgeberinnen nichts entgegen zu setzen. Zweimal traf Conny Pohlers. Anne Blässe, Nadine Keßler, Laura Vetterlein und Navina Omilade-Keller steuerten die übrigen Tore zum Wolfsburger Erfolg bei. So strebt der VfL weiter dem ersten Titel der Frauenfußball-Bundesliga entgegen. Aber besonders in den noch ausstehenden Vergleichen mit den beiden Rekordmeistern Frankfurt und Potsdam gilt es dann sich zu beweisen. Der FCR Duisburg steht nach zahlreichen Abgängen hochkarätiger Spielerinnen mit dem Rücken zur Wand. Heute gelang wieder einmal ein wichtiger Erfolg im Abstiegskampf, der allerdings damit noch nicht abgehakt ist. Gegen Freiburg gelang ein 2:1-Heimsieg. Mandy Islacker und Gülhye Cengiz erzielten schon vor der Pause die beruhigende Führung für den FCR. Freiburg kam in der 73. Spielminute durch Hasret Kayikci noch einmal heran. Aber Duisburg konnte das 2:1 dann über die Spielzeit bringen. Lange konnte sich Jena gegen die Niederlage gegen Leverkusen stemmen. Dann war in der 72. Lisa Schwab für die Bayer-Elf zur Stelle. In der 85. machte Kathrin Hendrich den Deckel drauf. Auch in der aktuellen Saison geht es für den USV um den Klassenerhalt. Mit dem Goldenen Tor in der 67. befreite sich Bad Neuenahr erst mal von den Abstiegssorgen. Das war aber ein insgesamt dürftiger Erfolg gegen den FSV Gütersloh.

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