Der Polizeibericht am Donnerstag

 Polizei Front+++ DO: Pkw fährt frontal in Lkw – Wittbräucker Straße für 3 Stunden voll gesperrt +++ DO: Audi überschlägt sich mehrfach auf der A 2: Zwei Verletzte +++ HA: Handtaschenraub +++ HA: Randalierer eingesperrt +++ HA: Lkw beschädigt parkenden Pkw +++ HA: Mobiltelefone entwendet +++ HA: Nachbarn entdeckten Einbruch +++ DO: Gar nicht smart: Verkehrsrüpel nimmt Kontrahenten auf die Haube +++

DO: Pkw fährt frontal in Lkw – Wittbräucker Straße für 3 Stunden voll gesperrt

Wie bereits berichtet, kam es heute Nachmittag, gegen 15:35 Uhr zum Zusammenstoß

zwischen einem LKW und einem PKW.

Zur Unfallzeit war, nach ersten Erkenntnissen, ein 18-jähriger
Dortmunder gemeinsam mit seinem 17-jährigen Beifahrer aus Dortmund in
einem 1er BMW auf der Wittbräucker Straße in Richtung Norden
unterwegs. Gleichzeitig befuhr ein 56-jähriger Wuppertaler mit seinem
54-jährigen Beifahrer (auch aus Wuppertal) im Lkw die Wittbräucker
Straße und kam den zwei jungen Männern im BMW entgegen. Plötzlich
steuerte, aus bislang ungeklärter Ursache, der Pkw frontal in den
Lkw. Es kam zum Zusammenstoß, wobei der Lkw von der Fahrbahn in eine
Böschung kippte.

Der schwer verletzte Autofahrer bleibt stationär in einem
Krankenhaus. Die drei weiteren Unfallbeteiligten sind
glücklicherweise nur leicht verletzt.

Während der 1er BMW mit einem Totalschaden abgeschleppt wurde,
musste der unbeladene Lkw aufwendig geborgen werden.

Die Polizei schätzt den Sachschaden auf insgesamt knapp 60.000
Euro.

Durch die Unfallaufnahme- und die erheblichen Bergungsarbeiten
blieb die Wittbräucker Straße zwischen der Kreisstraße / Wittbräucker
Straße und dem Ziegenpfad / Wittbräucker Straße für ca. drei Stunden
voll gesperrt. Hier kam es zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen.

DO: Audi überschlägt sich mehrfach auf der A 2: Zwei Verletzte

Ein Audi überschlug sich heute, gegen 09:35 Uhr,nach einem Alleinunfall auf der A 2 in Richtung Hannover mehrfach –

die beiden Insassen verletzten sich hierbei.

Nach ersten Zeugenangaben war die 28-jährige Fahrerin aus
Schweinfurt mit ihrem Beifahrer, einem 27-jährigen Schwebheimer, im
Audi A3 auf dem mittleren Fahrstreifen der A 2 in Richtung Hannover
unterwegs. Kurz vor der Anschlussstelle Dortmund-Lanstrop verlor die
Fahrerin, aus bislang unbekannter Ursache, die Kontrolle über ihr
Fahrzeug. Das Auto fuhr zunächst stark nach rechts, dann wiederum
nach links. Woraufhin der A 3 nochmals quer über die Fahrbahn stark
nach rechts lenkte und schlussendlich dort in die Schutzplanken
prallte. Nach dem Zusammenstoß überschlug sich der Wagen mehrfach bis
er, teilweise noch auf der Schutzplanke, mit Totalschaden zum Stehen
kam.

Rettungswagen fuhren die beiden schwer Verletzten in ein
Krankenhaus.

Das nicht weiter fahrbereite Fahrzeug wurde abgeschleppt.
Für die Dauer der Unfallaufnahme- und Bergungsmaßnahmen war der
rechte Fahrstreifen an dieser Stelle gesperrt. Zwischenzeitlich kam
es zu knapp zwei Kilometern Stau. Die Fahrbahnen wurden, gegen 11:10
Uhr, wieder vollständig freigegeben.

HA: Handtaschenraub

Am Mittwochabend wurde eine Passantin in Haspe Opfer
eines Handtaschenraubes.

Gegen 19.15 Uhr befand sich die 74-jährige Frau auf dem
Nachhauseweg, als sie in der Dammstraße kurz hinter der Voerderstraße
von drei unbekannten jungen Männern angesprochen wurde, die sich nach
dem Material ihres Mantels erkundigten. Nach einer kurzen Antwort
ging die Frau weiter und nach wenigen Schritten verspürte sie einen
Ruck und ein unbekannter Täter riss ihr von hinten die Handtasche vom
Arm. Mit seiner Beute flüchtete der Räuber über die Dammstraße in
Richtung Karweg. Der Vorfall ereignete sich so plötzlich, dass die
Geschädigte gegenüber den alarmierten Polizeibeamten lediglich
angeben konnte, dass es sich um einen relativ kleinen männlichen
Täter handelte.

Der erbeutete etwa 30 Euro Bargeld, ein Mobiltelefon und einige
persönliche Papiere, die sich in der Tasche befanden.

Zeugen, die weiterführende Hinweise geben können, melden sich
bitte unter der 986 2066.

HA: Randalierer eingesperrt

Ein junger Mann musste die Nacht von Mittwoch auf
Donnerstag im Polizeigewahrsam verbringen, nachdem er im
Bahnhofsbereich randaliert und eine Sachbeschädigung begangen hatte.

Gegen 23.00 Uhr erteilten Polizeibeamte dem 23-jährigen einen
Platzverweis, nachdem er eine Telefonzelle verschmutzt hatte. Den
Vorfall hatte ein Kioskbetreiber beobachtet und er behielt den Mann
im Auge. Um 23.45 Uhr ging er an dem Kiosk vorbei, schlug
unvermittelt mit der Faust gegen die Eingangstür und beschädigte
dabei die Jalousie. Anschließend entfernte er sich, konnte aber von
den alarmierten Polizeibeamten auf der Wehringhauser Straße
angetroffen werden.

Aufgrund seines aggressiven Verhaltens konnte der alkoholisierte
Mann nun seinen Rausch in einer Polizeizelle ausschlafen, auf ihn
kommt eine Anzeige wegen der Sachbeschädigung zu.

HA: Lkw beschädigt parkenden Pkw

Ein Zeuge aus Haspe hörte am Mittwochabend zunächst
von der Straße her einen rangierenden Lkw und im nächsten Augenblick
ein Unfallgeräusch. Als er aus dem Fenster schaute, sah er einen
Sattelzug, der im Bereich Roland-/Schützenstraße gewendet hatte und
nun in Richtung Konrad-Adenauer-Ring davonfuhr. Zurück blieb ein
parkender Audi, der im Heckbereich erheblich beschädigt war. Der
Zeuge informierte den Halter des Audis sowie die Polizei und fuhr
dann dem Unfallverursacher mit seinem Wagen hinterher, konnte ihn
aber nirgends entdecken.

Der wendende Lkw hatte an dem Audi die Heckklappe beschädigt und
die Heckscheibe eingedrückt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa
2.000 Euro. Bei dem flüchtigen Sattelzug soll es sich um ein
ausländisches Gespann mit grauer Plane gehandelt haben.

Hinweise bitte an die 986 2066.

HA: Mobiltelefone entwendet

Gleich drei junge Frauen zeigten am Mittwoch in der
Hagener Innenstadt den Diebstahl ihrer Mobiltelefonen an.

Eine 22-jährige Geschädigte befand sich zwischen 14.20 und 14.45
Uhr in der Elberfelder Straße in einem Drogeriemarkt, als sie den
Diebstahl ihres weißen iPhones bemerkte. Zur Tatzeit hatte sie das
teure Telefon in einer Jackentasche.

Auch die zweite Geschädigte, eine 27-jährige Frau, hatte ihr
iPhone in der Mittelstraße in einem Bekleidungsgeschäft während des
Stöberns in einer Jackentasche. Sie kann die Zeit des Diebstahls auf
die wenigen Minuten zwischen 14.50 und 14.57 Uhr eingrenzen. In
dieser kurzen Spanne hatte sie das Gefühl, dass sich jemand an ihrer
Jacke zu schaffen macht, kann aber niemanden beschreiben.

Das dritte Opfer ist eine 25-jährige Frau. Diese führte ebenfalls
ein iPhone mit sich, als sie sich in verschiedenen Geschäften in der
Hagener Innenstadt umsah. In der Zeit zwischen 15.15 und 17.00 Uhr
hatte sie es in ihrer Handtasche und als sie den Diebstahl bemerkte,
waren weiterhin ihr Portemonnaie mitsamt Bargeld und Papieren
verschwunden.

HA: Nachbarn entdeckten Einbruch

Anwohner eines Mehrfamilienhauses in Eilpe bemerkten
am Mittwochnachmittag eine beschädigte Etagentür zur Wohnung einer
Nachbarin und alarmierten die Polizei.

Gegen 13.00 Uhr befand sich eine Zeugin im Hausflur des Hauses an
der Franzstraße und war sich bei der späteren Anzeigenaufnahme
sicher, dass die Tür zur Wohnung ihrer Nachbarin regulär verschlossen
war. Als ihr Ehemann gegen 16.00 Uhr nach Hause kam, fiel ihm sofort
die offenstehende Tür auf und die beiden verständigten die Polizei.

Einbrecher hatten augenscheinlich die abgeschlossene Tür
aufgehebelt, sich so Zugang verschafft und die Wohnung durchwühlt.
Weil die Geschädigten nicht erreicht werden konnten, tauschte ein
Schlüsseldienst das beschädigte Schloss aus. Angaben über entwendete
Gegenstände liegen noch nicht vor.

Hinweise im Zusammenhang mit dem Einbruch bitte an die 986 2066.

DO: Gar nicht smart: Verkehrsrüpel nimmt Kontrahenten auf die Haube

Ein Verkehrsrüpel nahm gestern Morgen, um 07:45 Uhr,
nach einem „Duell“ im Tunnel Wambel, seinen Kontrahenten auf die
Motorhaube und verletzte ihn leicht.

Gegen 07:45 Uhr fuhr ein 64-jähriger Lkw Fahrer aus Berlin mit
seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen der B236n in
Fahrtrichtung Norden. Im Tunnel Wambel wurde er von einem Pkw Smart
überholt, der überraschend – trotz durchgezogener Linie – direkt vor
ihm wieder einscherte. Hieraufhin musste der Berliner seinen
Sattelzug stark abbremsen. Durch Betätigen der Lichthupe versuchte er
den Smartfahrer auf das gefährliche Manöver aufmerksam zu machen.
Eine Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: Prompt bremste der
Smartfahrer, so dass der Brummifahrer erneut in die Eisen gehen
musste.

Auch nach Verlassen der B 236n wiederholte sich dieses Spielchen
bis zur Kreuzung Hannöversche Straße / Rüschebrinkstraße – so der
Berliner. Hier musste der Smartfahrer sein Auto an der roten Ampel
anhalten. Der Berliner hielt direkt dahinter, stieg aus und
versuchte, den Rüpel im Smart und das Kennzeichen zu fotografieren.

Offenbar zu viel für den 67-jährigen Dortmunder hinterm Steuer:
Als die Ampel auf Grün sprang, fuhr er an um seine Fahrt
fortzusetzen. Hierbei nahm er seinen Kontrahenten jedoch auf die
Haube – der Berliner stürzte zu Boden und verletzt sich leicht.

Zeugen des Umfahrens bestätigten unabhängig voneinander die
Angaben des Berliners.

Durch die Polizei wurden die Ermittlungen aufgenommen. Der
Führerschein des Dortmunders wurde nach Rücksprache mit der
zuständigen Staatsanwältin zur Vorbereitung der Einziehung
sichergestellt. Das Fahren führerscheinpflichtiger Fahrzeuge wurde
dem Dortmunder untersagt.

Ebenso wurde ein Bericht an das Straßenverkehrsamt gefertigt zur
Überprüfung der Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen.

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