Der Polizeibericht am Mittwoch

+++ DO: 1 Kilogramm Marihuana beschlagnahmt – Dealer festgenommen +++ HA: Überfall an der Schwenke – Drei Festnahmen +++ HA: Renitenter Ladendieb festgenommen +++ HA: Einbruch in Friseursalon +++ Polizei FrontHA: Rüttelplatte entwendet +++ Osterzeit – Saison für Taschendiebe – Bundespolizei Dortmund informiert +++ BO: Bilanz nach Rostock-Spiel in Bochum oder was lange währt, wird endlich gut +++

DO: 1 Kilogramm Marihuana beschlagnahmt – Dealer festgenommen
Ein Kilogramm Marihuana und über 1000 Euro Dealergeld konnten
Beamte der Polizei Dortmund am heutigen Morgen, 27.03.2013, bei einer
Wohnungsdurchsuchung in der nördlichen Innenstadt beschlagnahmen.
Im Rahmen umfangreicher Ermittlungen zusammen mit der Polizei in
Unna hatten sich Hinwiese auf eine Wohnung in der Münsterstraße in
Dortmund ergeben, aus der heraus Rauschgift verkauft werden sollte.
Heute Morgen setzten die Beamten des Rauschgiftkommissariates der
Polizei einen Durchsuchungsbeschluss durch. In der Wohnung eines 25 –
jährigen Dortmunders wurden fast 1  Kilogramm Marihuana und über 1000
Euro Dealergeld aufgefunden und beschlagnahmt.
Gegen festgenommenen Dortmunder wird ein Ermittlungsverfahren
wegen Drogenhandels geführt. Er wurde nach seiner Vernehmung, in der
er den Drogenhandel zugab, entlassen.

HA: Überfall an der Schwenke – Drei Festnahmen
Hagen – Drei junge Männer sind in der Nacht zu Mittwoch nach
einem Überfall an der Schwenke festgenommen worden.
Gegen 02.00 Uhr hatte ein Zeuge die Polizei alarmiert, weil auf
der Elberfelder Straße in Höhe der Bergstraße ein junger Mann
überfallen worden war. Der Anrufer kümmerte sich beim Eintreffen der
Beamten um einen 19-Jährigen, der blutende Gesichtsverletzungen
aufwies. Noch bevor der Verletzte mit einem Rettungswagen zur
Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde, konnte er den
Polizisten mitteilen, dass er kurz zuvor von mehreren jungen Männern
von hinten niedergeschlagen wurde und, am Boden liegend, etliche
Tritte gegen Kopf und Körper erhalten habe. Im Zuge des Überfall
zogen ihm die Täter sein Mobiltelefon aus der Tasche und entwendeten
es mitsamt Kopfhörer.
Der Zeuge hatte den Überfall beobachtet, sprach von einer etwa
fünfköpfigen Personengruppe, die vom Tatort in die Hindenburgstraße
flüchtete.
Im Rahmen der Fahndung konnten drei junge Männer im Alter von 17,
18 und 22 Jahren auf einem Parkplatz in der Hindenburgstraße
angetroffen werden, die sich in Begleitung von drei jugendlichen
Mädchen befanden. Nach ersten Ermittlungen hatten die jungen Männer,
die bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten waren, das
zuvor erbeutete Handy und den Kopfhörer in eine Regenrinne eines
Vordachs nahe ihres Verstecks geworfen. Die Gegenstände konnten dort
aufgefunden und sichergestellt werden.
Alle sechs Personen mussten zunächst mit zur Polizeiwache. Die
Mädchen, eine 14- und zwei 15-jährige Hagenerinnen, übergaben die
Beamten ihren Eltern. Die drei dringend Tatverdächtigen wurden
festgenommen und verbrachten den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam.
Weitere Ermittlungen dauern an.

HA: Renitenter Ladendieb festgenommen

Hagen – Mit einem besonders renitenten Ladendieb hatten es
Detektive am Dienstagnachmittag in der Hagener Innenstadt zu tun.

Gegen 16.15 Uhr beobachteten die Zeugen in einem Drogeriemarkt,
wie ein junger Mann zwei Flaschen Parfum aus den Auslagen nahm und in
seine Jackentasche steckte. Als er beim Verlassen des Geschäfts an
der Hohenzollernstraße darauf angesprochen wurde, wehrte er sich
vehement gegen die beiden Detektive. Bei der Überprüfung der
Personalien des Verdächtigen stellte sich heraus, dass der 24-Jährige
keinen festen Wohnsitz in der Bundesrepublik hat und so nahmen ihn
Polizeibeamte vorläufig fest. Die Ware im Wert von 65 Euro blieb im
Geschäft, weitere Ermittlungen dauern an.


HA: Einbruch in Friseursalon

Hagen- Einem Anwohner fiel in der Nacht zu Mittwoch eine
eingeschlagene Scheibe auf und er alarmierte die Polizei.

Gegen 00.45 Uhr passierte der Hinweisgeber den Friseursalon in der
Heinitzstraße, als er das Loch in der gläsernen Eingangstür bemerkte.
Die hinzu gerufenen Polizeibeamten informierten den Inhaber und bei
der genauen Inaugenscheinnahme des Ladenlokals stellten die
Polizisten fest, dass mehrere Schubläden an der Kassentheke offen
standen. Nach ersten Angaben des Geschädigten erbeuteten die
Unbekannten lediglich etwas 20 Euro Münzgeld, das sich als
Wechselgeld in der Kasseneinlage befand.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem
Vorfall gemacht haben, melden sich bitte unter der 986 2066.

HA: Rüttelplatte entwendet

Hagen – Im wahrsten Sinne des Wortes schwere Beute machten
Unbekannte auf einer Baustelle an der Haßleyer Straße. Am
Dienstagmorgen stellte ein Verantwortlicher des Bauunternehmens fest,
dass in der zurückliegenden Nacht Unbekannte mit einem größeren
Fahrzeug auf den Feldweg parallel zur Haßleyer Straße in der Nähe des
neuen Kreisverkehrs gefahren sind. Hier entwendeten sie eine
abgestellte Rüttelplatte mit einem Gewicht von etwa 650 kg. Zum
Verladen der gelben Baumaschine der Marke Wacker benutzten die Täter
nach ersten Ermittlungen einen ebenfalls zum Fuhrpark des
Unternehmens gehörenden Bagger. Augenscheinlich gingen die Täter
gezielt vor, hatten die Tatörtlichkeit ausgekundschaftet und kannten
sich mit der Bedienung der Maschinen aus.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem
Diebstahl gemacht haben, melden sich bitte unter der 986 2066.

Osterzeit – Saison für Taschendiebe – Bundespolizei Dortmund informiert

Mit Beginn der Osterferien steigt das
Reiseaufkommen im öffentlichen Personenverkehr. Damit verbunden sind
volle Bahnsteige und auch überfüllte Züge.

Hochsaison für Taschendiebe. Diese nutzen das ständige Drängeln,
Schubsen und Schieben um ihre Opfer unbemerkt zu bestehlen.

Die Bundespolizei rät deshalb dazu:

–    Nehmen Sie nur soviel Bargeld mit, wie Sie benötigen. Bewahren
Sie niemals EC-Karte und persönliche Pin-Nummer zusammen auf!

–    Führen Sie Geld, Papiere, Kreditkarten und andere Wertsachen
dicht am Körper. Benutzen Sie dazu verschlossene Innentaschen!

–    Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der
Körpervorderseite oder klemmen Sie sich diese unter dem Arm!

–    Lassen Sie ihr Gepäck und sonstige Wertgegenstände nie
unbeaufsichtigt, und legen Sie Handtaschen oder Jacken mit
Geldbörsen, wenn notwendig, nur achtsam beiseite!

–    Seien Sie misstrauisch, wenn Sie angerempelt werden, ihre
Kleidung scheinbar unbeabsichtigt beschmutzt wird!

Die Bundespolizeiinspektion Dortmund rät zur Vorsicht.
Präventionsberatung und weitere Informationen können unter
www.bundespolizei.de und www.polizei-beratung.de abgerufen werden.

BO: Bilanz nach Rostock-Spiel in Bochum oder was lange währt, wird endlich gut

Im Vorfeld der Begegnung zwischen dem VfL Bochum und Hansa Rostock
am 5.2.2012 kam es während des Anmarschweges der angereisten
Rostocker vom Bochumer HBF zum Stadion zu erheblichen
Sicherheitsstörungen. Es befanden sich ca. 1500 Rostocker Personen,
darunter ein erheblicher Teil bereits hinlänglich bekannter Störer,
in polizeilicher Begleitung. Dabei kam es fortlaufend zu  Angriffen
gegenüber den Einsatzkräften der Polizei. Insbesondere wurden die an
der Spitze begleitenden Beamten durch Flaschen- und Dosenwürfe bzw.
körperlichen Angriffen angegangen, wobei insgesamt  sieben Beamte
leicht verletzt wurden. Darüber hinaus wurden im Rahmen des
Anmarschweges durch unbekannte Täter Sachbeschädigungen an  geparkten
Fahrzeugen verursacht. Nach Auswertung der vorhandenen Videoaufnahmen
insbesondere durch szenenkundige Beamte aus Rostock konnten im Laufe
der Ermittlungen zahlreiche tatverdächtige Personen beweissicher
ermittelt werden. Es wurden durch die Staatsanwaltschaft Bochum
insgesamt elf Ermittlungsverfahren eingeleitet, wobei drei
Ermittlungsverfahren aufgrund des jugendlichen Alters der
Beschuldigten den zuständigen Wohnortbehörden übermittelt wurden. Im
Rahmen der in Bochum durchgeführten Gerichtsverfahren wurden
anschließend acht tatverdächtige Personen zu empfindlichen
Geldstrafen  verurteilt. Die Identifizierung der Beschuldigten war
nur durch eine beweissichere Auswertung der Videoaufnahmen und durch
die gute Zusammenarbeit mit der Rostocker Polizeibehörde möglich.

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