Deutschkurs für interessierte Zuwanderer

Einen kostenlosen Deutschkurs für Eltern mit Zuwanderungsgeschichte bietet das Familienzentrum Hagen-Mitte vom 15. April bis zum 11. Juni an. Deutschkurs für interessierte Zuwanderer weiterlesen

Wohnhausbrand mit einem Toten in Hagen-Eilpe

Hagen – Wie berichtet kam es am Samstag in den frühen Abendstunden zu einem Hausbrand im Stadtteil Hagen-Eilpe. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand das Dreiparteienhaus bereits in hellen Flammen. Bei den Löscharbeiten fand die Feuerwehr einen männlichen Leichnam. Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Leichnam um einen 64-jährigen Exmieter des Hauses handelt. Gegenwärtig liegen noch keine Erkenntnisse zur Brandursache vor. Die Kripo hat die  Ermittlungen aufgenommen. Ein Brandsachverständiger ist eingeschaltet. Der Gesamtsachschaden beziffert sich auf ca. 300000,-EUR.

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Hagen wird um einen Kulturgenuss reicher

Hildegard Schiller und Prof. Roland Pröll Foto. Sven Söhnchen
Hildegard Schiller und Prof. Roland Pröll Foto. Sven Söhnchen

Der neu gegründete Verein für das Kammermusikfestival Hagen stemmt direkt bei der Auftaktveranstaltung an der Volme ein internationales Programm der Extraklasse.
In der zweiten Woche der Osterferien 2013, beginnend am Ostermontag (01.04.2013), werden 11 Dozenten aus Deutschland, Spanien, Italien und Amerika den lernwilligen Kursteilnehmern neue Eindrücke im Bereich der Kammermusik vermitteln. Hagen wird um einen Kulturgenuss reicher weiterlesen

Beko BBL TOP FOUR 2013 – Finale und Spiel um Platz 3

Beko BBLFinale
ratiopharm ulm vs. ALBA BERLIN 67:85 (39:38)

(Dietmar Laatsch) Berlin gewinnt das Finale in Ulm gegen die Gastgeber. Ulm konnte das erste Viertel mit 24:22 sehr ausgeglichen gestalten. Die übrigen Viertel gingen allerdings an Berlin. Das zweite Viertel noch knapp mit 15:16. Das reichte Ulm für den 1-Punkte-Vorsprung zur Halbzeit. Beko BBL TOP FOUR 2013 – Finale und Spiel um Platz 3 weiterlesen

Lieder am Lagerfeuer – gute Texte und gute Laune

Eine weitere Veranstaltung „Lieder am Lagerfeuer“, die der DGB Hagen seit Herbst des vergangenen Jahres mit dem „Kollektiv Wortrock“ durchführt, fand am vergangenen Freitag im Tuba-Keller der Spinne in Hagen statt. Trotz oder wegen der WM-Qualifikation waren es vor allem viele Frauen, die sich zum gemeinsamen Singen trafen. Ina Wohlgemuth und Band spielten wieder auf und die Texte an der „Lagerfeuerleinwand“ fanden sowohl in ihren Orginalfassungen als auch mit eigenen deutschen Texten große Zustimmung. Einige zusätzliche Lieder kamen diesmal von Hannes Wader, der am Vorabend den „Echo“ für sein Lebenswerk erhalten hatte und dessen Lieder „Cocain“ und „Heute hier morgen dort“ besondere Stimmung machten. Schlagzeuger Volker Spitz als „Jerd aus dem Bergischen“ entdeckte seine Zuneigung zum neuen Papst Franziskus und Ziggi Young glänzte zwischenzeitlich mit Gitarrensolis. Nach fast 3 Stunden sangen alle bei der Band- und Ruhrgebietshymne „Pommes rot-weiß“ ihr für diesen Abend letztes Lied und verabredeten sich für die nächste Veranstaltung am Freitag, dem 26. April.

Ostergeschichte beim „Vorlesespaß“

Zum „Vorlesespaß“ lädt die Kinderbücherei auf der Springe auch in der Osterzeit alle Kinder im Kindergartenalter mit ihren Eltern oder Großeltern am Gründonnerstag, 28. März, um 16 Uhr ein. Eine ehrenamtliche Vorlesepatin der Bücherei liest aus dem Bilderbuch von Udo Weigelt  „Das Ei-Hörnchen“ vor. Ostergeschichte beim „Vorlesespaß“ weiterlesen

Arbeiten im Bereich des A40-Tunnels Bochum-Grumme

Ab Montag wird in dem A40-Tunnel Bochum-Grumme eine Baustelle eingerichtet. Die Straßen.NRW-Projektgruppe Tunnel wird den Tunnel umfangreich nachrüsten. Die vorhandene Beleuchtung wird angepasst, die unmittelbar vor den Tunnelportalen befindlichen LED-Wechselverkehrszeichen werden erneuert, an den Portalen werden Schranken errichtet sowie Arbeiten im und am Betriebsgebäude durchgeführt. Arbeiten im Bereich des A40-Tunnels Bochum-Grumme weiterlesen

Premiere: Beko BBL TOP FOUR findet 2014 erstmals in Ulm statt

Beko BBLDie Endrunde um den Pokal der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) findet im kommenden Jahr in Ulm statt. Am 29./30. März 2014 ist die 6.000 Zuschauer fassende ratiopharm arena Austragungsort des Beko BBL TOP FOUR. Ulm ist damit erstmals Gastgeber dieser Veranstaltung, zugleich ist der deutsche Vizemeister ratiopharm ulm für die Endrunde automatisch qualifiziert. Premiere: Beko BBL TOP FOUR findet 2014 erstmals in Ulm statt weiterlesen

Heute: Tag des Mädchenfußballs

icon20136006002.png(DiLa) In der Rundturnhalle Hohenlimburg findet heute der Tag des Mädchenfußballs statt. Veranstalter ist der Fußballkreis 13 Hagen, als Ausrichter konnte der SV Hohenlimburg gewonnen werden. An diesem Tag dürfen die Mädchen einfach mal ganz locker Fußball spielen. Jenseits allen Regelwerks, aus reinem Spaß an der Freude. Turnschuhe mit hellen Sohlen sind aber mitzubringen. Hohenlimburg hat sich ja inzwischen zu einer Frauenfußball-Hochburg gemausert. Zwei Kreisliga-Teams sind aktiv. Mehrere Mädchenmannschaften am Start. Davon eine in der Bezirksliga. Die U17-Teams stehen dann auch zur Betreuung der Mädchen zur Verfügung, die an diesem Tag mal Fußballluft schnuppern wollen. Daneben gibt es noch ein wenig Begleitprogramm, Getränke und Kuchen und vor allem viele Informationen zum Mädchenfußball in Hagen und im Ennepe-Ruhr-Kreis. Einfach hinkommen und mitmachen! Ansprechpartner ist Thomas Gebauer, Trainer beim SV Hohenlimburg.

Förderverein Bismarckturm: Der Vorstand bleibt

Einstimmig wurde am Freitagabend auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Fördervereins Bismarckturm Hagen e.V. der alte Vorstand bestätigt und die bisherige Arbeit durch die anwesenden Mitglieder honoriert. [Wieder-]Gewählt wurden: Vorsitzender Stefan Sieling, 2.Vorsitzender Thorsten Pflanz, Kassierer Michael Lehr, Schriftführer Jörg Bielefeld sowie die zwei Beisitzer Jacques Kempkens und Lars Lenzner. Thorsten Pflanz erläuterte den Mitgliedern in einem Rückblick die erfolgten Baumaßnahmen. Neben der fachkundigen Restaurierung des Adlerreliefs und den Arbeiten im Innenraum des Turmes durch Vereinsmitglieder wurden auch weitere Sanierungsarbeiten durchgeführt. Besonderes Augenmerk lag im vergangenen Jahr aber auf der Akquirierung von Spendengeldern:  „Insbesondere durch die Förderzusage der NRW-Stiftung und weitere Spenden sind die nun anstehenden großen Sanierungsschritte möglich“, so der alte und neue Vorsitzende Stefan Sieling. Der neugewählte Vorstand bedankte sich für die im vergangenen Jahr erfahrene vielfältige Unterstützung der Mitglieder und Förderer und die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Hagen. Ein Ausblick auf die in diesem Jahr projektierten Sanierungsabschnitte und der bereits begonnenen Arbeiten, sowie die Planungen für das am 30.Juni stattfindende Familienfest am Turm, beendete den offiziellen Teil der Mitgliederversammlung, dem sich interessante Gespräche in harmonischer Atmosphäre anschlossen.

Tanz-Trilogie: Fest für die Sinne

Tanz-Trilogie (1)(Dietmar Laatsch) Es war wieder einmal ein Fest für die Sinne. Besonders für die Augen. Aber auch die Gefühle, die Seele, das Herz wurden angesprochen. Trilogie – feierte im Theater Hagen, im Großen Haus Premiere. Es begann eindrucksvoll und hörte auch so auf. Hugo Viera, Young Soon Hue und Ricardo Fernando erzeugten dabei trotz der Unterschiedlichkeit ihrer Themen, ihrer Bilder, ihrer Arbeiten einen durchgängigen Spannungsbogen auf einem sehr hohen Niveau. Perfekt dabei unterstützt durch Peer Palmowski mit seinen dazugehörigen Bühnenbildern, Spielen mit dem Licht und auch die Kostümierung von Heiko Mönnich gab den einzelnen Stücken ihre Ästhetik und erlaubte dazu dennoch sehr große Beweglichkeit. Die bei diesem sehr intensiven Tanz, diesem Lobgesang auf die Möglichkeiten der Körperlichkeit, faszinierte.
Beginnen wir mit Hugo Viera und zugleich Peer Palmowski, denn ohne seine stimmige Bühneninszenierung von „Mind over Matter“ wäre die Wirkung, übrigens in allen drei Stücken, nicht erzeugt worden. Im ersten Bühnenbild war das Spiel mit dem Licht ganz bedeutend. So wurde auch Tiefe des Raumes erzeugt, wo sie notwendig war und begleitete dann die einzelnen Bilder die Hugo Viera zeigen wollte perfekt, punktgenau, untermalend. Zur Musik von Max Richter komponierte Hugo Viera seine Choreographie übereinstimmend. Schon das eröffnende Solo von Shinsaku Hashiguchi war dabei ein opulenter Augenschmaus. Wie er den Menschen zeichnete, der sich verändernden Bedinungen stellen muss, der durch das Tal der Schmerzen, des Leidens, zu neuer Beweglichkeit gelangt. Thematisch ging es genau darum. Um die Herausforderung des Lebens zu meistern bedarf es des täglichen Kampfes, der Annahme der Begrenzungen, aber nur mit dem Ziel, über diese hinauszuwachsen. Dabei ging es auch sichtbar um Körperbeherrschung, Selbstüberwindung und Willensstärke. Wie bei der Metamorphose verwandelt sich der Mensch und kommt in sein nächstes Level, nur um dann wieder den Kampf mit sich aufzunehmen und alles erneut zu durchleben. Es kann und wird gelingen, war die Botschaft die Hugo Viera mit dem Schlussbild vermitteln wollte. Es war ein faszinierendes Spiel das sich da auf der Bühne vollzog. Atemlos betrachteten die Zuschauer, übrigens in allen drei Teilen, die Geschichte die ihnen durch wunderbare Tänzer und Tänzerinnen vermittelt wurde, um dann mit einem kräftigen, langanhaltenden Applaus auch den Akteuren die Anerkennung für ihre außergewöhnliche Leistung zu geben. Sehr sachkundig das Ballettpublikum, das eben nicht dazwischen klatschte und damit die Spannung aufrecht erhielt.
Tanz-Trilogie IBei „Touch“ war es die Ästhetik und Anmut die besonders hervorstechend war. Hier hatte Peer Palmowski einen klaren Raum vorgegeben. Er hatte Türen, die mal offen, mal geschlossen waren, allein durch das Spiel mit dem Licht, vorgegeben. Es war wie auf einem Kontakthof, der Zuschauer in der Rolle des Voyeurs. Young Soon Hue wollte genau das. Die Zuschauer mitnehmen, sie Einblick gewinnen lassen in die Intimität von Beziehungen. Der Rote Faden, um den es in ihrer Geschichte ging war leuchtend dekoriert. Das Spiel der Akteure sehr intensiv, sehr lebensecht. Da wurde alles gezeigt, was im echten Leben so geschieht. Wie Beziehungen harmonisch sind, oder nur so wirken. Wie sie doch eine Offenheit für Selbsterfahrung brauchen, für ein sich Finden können. Um das Finden ging es zunächst einmal. Juliano Pereira und Tiana Lara Hogan waren die Suchenden, die zunächst sich erst einmal selbst erfahren mussten, hinreißend getanzt. Zu wem fühlen sie sich hingezogen? Mehr zum gleichen Geschlecht, oder doch zum anderen? Sie brechen dabei auch in Beziehungen ein, ungewollt, das wird dadurch möglich, weil diese eben nicht mehr so eindeutig eng gelebt werden. So sind wunderschöne Bilder zu sehen, kleine Geschichten, miteinander verbunden, wie Menschen ihre Beziehungen leben. Dabei werden verschiedene Stationen aufgezeigt. Frischverliebt, schon lange miteinander lebend. Nicht zufrieden und auf der Suche. Der Wille auszubrechen aus einer falschen Beziehung, die so nicht gewollt war. Dabei aber mit dem Partner kämpfend, der nicht loslassen will. Young Soon Hue lässt den Ausgang bewusst offen. Denn das Leben ist so eine Suche nach einer Beziehung die der Seele guttut. Wer ist der richtige Partner? Hier wird nicht moralisiert. Die Liebe ist frei, muss frei sein, unterstreicht sie mit ihren eindrucksvollen Szenen, durch phantastische Akteure vermittelt.
Dann im dritten Teil Ricardo Fernando. „Nacht“ heißt seine Choreographie. In der Dunkelheit, perfekte Ausleuchtung durch Peer Palmowski, begegnen sich die Menschen mit ihren Emotionen. Liebe, Hass, Zweifel, Einsamkeit treffen aufeinander. Sehr eindrucksvoll von den Tänzern des Ensembles dargestellt. Die Aktionsfläche wird durch einen „Fließenden Vorhang“ begrenzt. Durch diesen Vorhang kommen sie, die gezeigten Gefühle, gleich wie, wenn sich das Unterbewusste ins Bewusstsein drängt. Wenn es offenbar wird, was im Menschen vorgeht, wie es um sein Seelenleben bestellt ist. Und es kann wieder verdrängt werden. Eine sehr interessante Lösung, die auf diese Weise Ricardo Fernando die Möglichkeit gibt seine sehr intensive Geschichte zu erzählen. Sehr eindrucksvoll eine Szene, in der ein Mann auf der Bühne einen Brief in den Händen hält. Die Frau hat ihn wohl verlassen. Verzweiflung, Enttäuschung, Verletztheit perfekt gespielt. Im Hintergrund lässt Ricardo Fernando die Erinnerungen des Brief lesenden Mannes an seine anscheindend glückliche Beziehung tanzen. Sehr dynamisch, sehr körperintensiv vermittelt er die Emotionen des Lebens. Es ergreift die Menschen, sie sind beinahe schutzlos diesen Wellen ihrer Gefühle ausgesetzt, erliegen ihnen und stehen wieder auf, um sich dem Leben neu zu stellen. Sie zeigen ihre Maskierung und ihr wahres Ich. Es ist dramatisch, harmonisch, beängstigend zugleich.
Niemand wollte diese drei intensiven Bilder stören. Die Zuschauer aber waren hellauf begeistert und es gab zu Recht am Ende langanhaltende stehende Ovationen für das Ensemble, für Hugo Viera, Young Soon Hue, Ricardo Fernando, Peer Palmowski, Heiko Mönnich, Maria Hilchenbach, Carla Silva und Michael Albert.
Und dieses Ensemble ist einfach atemberaubend, sehenswert: Yoko Furihata, Tiana Lara Hogan, Lara Lioi, Hayley Macri, Carolinne de Oliveira, Sandra Resende, Eunji Yang, Brendon Feeney, Shinsaku Hashiguchi, Leszek Januszewski, Juliano Pereira, Huy Tien Tran, Matt Williams, Peter Matkaicsek. Tanz-Trilogie: Fest für die Sinne weiterlesen

TOP FOUR 2013 Halbfinale und Bundesliga-Alltag

Beko BBLUlm und Berlin schaffen den Einzug ins Finale

1. Halbfinale: ratiopharm ulm vs. Artland Dragons 86:77 (37:38)

(DiLa) Nur im zweiten Viertel hatten die Ulmer eine Schwächeperiode. Es ging mit 16:20 an die Dragons. Danach holten sie das dritte Viertel aber eindrucksvoll mit 23:15 zurück und legten den Grundstein für den Sieg. TOP FOUR 2013 Halbfinale und Bundesliga-Alltag weiterlesen