Der Polizeibericht am Mittwoch

+++ Zwei Verletzte bei Unfall in Hagen-Haspe am Morgen +++ Hagen: Unfall geklärt – Zeuge gesucht +++ Hagen: Zeuge verjagt Rollerdiebe +++ Hagen: 8 Euro Beute nach Geschäftseinbruch +++ Hagen: Kupferkabel sichergestellt +++ Hagen: Bewaffnete Ladendiebin +++ Witten: Mehrere Delikte rund um das Kraftfahrzeug +++ Verkehrsunfallflucht nach Kollision im Autobahnkreuz Bochum +++ Wetter: Unfall mit Motorrad +++ Intercity ausgebremst – Bundespolizei nimmt 40-Jährigen in Gewahrsam +++ Breckerfeld: Unfall beim Abbiegen +++

Zwei Verletzte bei Unfall in Hagen-Haspe

Hagen- Bei einem Unfall in Haspe wurden am Mittwochmorgen
die beiden beteiligten Fahrzeugführer verletzt und mit Rettungswagen
ins Krankenhaus gebracht.
Gegen 07.10 Uhr befuhr ein 37-jähriger Skoda-Fahrer die Kölner
Straße in Richtung Innenstadt. Als er beim Abbiegen in den Gosekolk
einen entgegen kommenden Audi, gesteuert von einem 20-jährigen Mann,
übersah, prallten die  beiden Autos mit großer Wucht zusammen und die
Airbags lösten aus. In Verbindung mit den Sicherheitsgurten kamen die
beiden Fahrer so mit leichteren Verletzungen davon, dennoch mussten
sie vorsorglich im Krankenhaus behandelt werden. Ihre Autos waren
nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Für die Dauer der
Unfallaufnahme kam es auf der Bundessstraße zu leichten
Verkehrsbeeinträchtigungen.

Hagen: Unfall geklärt – Zeuge gesucht

Zur abschließenden Bearbeitung eines
Parkplatzremplers benötigt die Unfallsachbearbeitung der Hagener
Polizei noch die Personalien eines Zeugen. Der Unbekannte hatte am
Dienstagmorgen gegen 08.30 Uhr an der Enneper Straße beobachtet, wie
ein Lkw eines Discounters gegen einen parkenden Pkw geriet. Während
der Lkw-Fahrer seine Fahrt fortsetzte, informierte der Zeuge über den
Notruf die Polizei, nannte die Kennzeichen der beteiligten Fahrzeuge,
hinterließ allerdings nicht seine Personalien. Als die Geschädigte zu
ihrem Pkw, einem Dodge Journey, zurückkehrte, bemerkte sie den
Schaden und erstattete eine Anzeige.

Um den Vorfall zu den Akten legen zu können, bittet der
Sachbearbeiter der Polizei den Zeugen, sich unter der 02331-986 2066
zu melden.

Hagen: Zeuge verjagt Rollerdiebe

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hörte ein
Anwohner in Eckesey knackende Geräusche von der Straße her und
schaute nach dem Rechten. Dabei fielen ihm gegen Mitternacht zwei
dunkel gekleidete Männer auf, die sich hinter einem abgestellten
Reisebus im Einmündungsbereich Klopstock- /Goethestraße aufhielten.
Die beiden ergriffen prompt die Flucht in Richtung Schwerter Straße
und der Zeuge alarmierte die Polizei, da er zunächst annahm, die
Männer machten sich an dem Bus zu schaffen.

Die schnell eintreffenden Polizeibeamten stellten allerdings fest,
dass die Unbekannten augenscheinlich an zwei neben dem Bus
abgestellten Motorrollern interessiert waren. An beiden Zweirädern
waren frische Beschädigungen im Bereich der Lenkerschlösser zu
erkennen und die Polizisten informierten die Halter. Zeitgleich
konnten weitere Einsatzfahrzeuge in Höhe der Einmündung der
Sonntagstraße in die Schwerter Straße zwei 18 und 20 Jahre alte
Männer antreffen und überprüfen. Inwieweit diese mit dem versuchten
Rollerdiebstahl in Verbindung stehen, müssen die weiteren
Ermittlungen und Auswertungen der Spuren ergeben.

Hagen: 8 Euro Beute nach Geschäftseinbruch

Als der Inhaber eines Geschäfts am Dienstagmorgen
seine Arbeit aufnehmen wollte, stellte er fest, dass Einbrecher in
der zurückliegenden Nacht in das Büro an der Zehlendorfer Straße
eingedrungen waren.

Die Täter hatten mit einem Stein ein Loch in die Fensterscheibe
des Büros in dem Einfamilienhaus geworfen und sich so Zugang
verschafft. Sie durchwühlten den Schreibtisch und dabei fiel ihnen
die Portokasse mit etwa acht Euro in die Hände.

Anwohner hatten gegen 21.00 Uhr am Montagabend einen Knall gehört,
zu diesem Zeitpunkt jedoch keine weiteren verdächtigen Beobachtungen
gemacht.

Zeugen werden gebeten, sich unter der 986 2066 zu melden.

Hagen: Kupferkabel sichergestellt

Ein aufmerksamer Mitarbeiter der Deutschen Bahn
beobachtete am Dienstagmittag einen Mann, der an der B 54 Kupferkabel
in einen Pkw einlud und nahm kurzerhand die Verfolgung auf.

Der Unbekannte hatte einen schwarzen Golf an der Dahler Straße in
Höhe der Fußgängerbrücke kurz vor dem Ortseingang am Fahrbahnrand
abgestellt, lud gegen 12.40 Uhr die Kabel ein und fuhr anschließend
eine kurze Strecke bis auf den Parkplatz eines Supermarktes. Dort
deckte er die Kabel mit einer Warnweste ab und setzte anschließend
seine Fahrt in Richtung Hagen fort. Dabei kam er den vom Zeugen
alarmierten Polizeibeamten entgegen, die ihn nun auf der Volmestraße
stoppen und überprüfen konnten. Im Wagen befanden sich außer einem
Bolzenschneider größere Mengen Kupferkabel, die der32-jährige
Fahrzeughalter nach seinen Angaben am Fahrbahnrand gefunden hatte.

Da die genaue Herkunft des Buntmetalls ungeklärt ist, stellten die
Polizeibeamten den Pkw sicher. Der Halter wurde nach eingehender
Überprüfung entlassen. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Angaben
über den eigentlichen Tatort nimmt die Polizei unter der 02331-986
2066 entgegen.

Hagen: Bewaffnete Ladendiebin

Ein Ladendetektiv beobachtete am Dienstagabend in
einem Supermarkt an der Freiligrathstraße eine Kundin, die eine
Flasche Wodka und ein Fertiggericht aus den Auslagen nahm und in
ihren Rucksack steckte. Mit der Ware passierte sie dann die Kasse
ohne zu bezahlen, wurde dabei aber von dem Zeugen angesprochen und
ins Büro gebeten. Gegenüber den hinzu gerufenen Polizeibeamten gab
die 43-jährige Frau den Diebstahl zu. Bei ihrer Durchsuchung fanden
die Beamten in ihrem Stiefelschaft ein Taschenmesser und in der
Jackentasche trug sie griffbereit ein Pfefferspray. Die Überprüfung
ihrer Personalien ergab, dass die Hagener Staatsanwaltschaft an ihrem
Aufenthaltsort interessiert war, da die Zustellung von amtlichen
Mitteilungen bereits mehrfach fehlgeschlagen war. Nun kommt mit einer
erneuten Anzeige ein weiteres Anschreiben auf die 43-jährige zu, nach
der genauen Feststellung ihrer Anschrift wurde sie entlassen.

Witten: Mehrere Delikte rund um das Kraftfahrzeug

Zurzeit beschäftigen sich die Ermittler aus dem
Wittener Kriminalkommissariat 37 mit mehreren Kraftfahrzeugdelikten,
die sich in den zurückliegenden beiden Nächten im Raum Witten
ereignet haben. So wurden in den Morgenstunden des heutigen 20. März
zwei aufgebrochene Autos entdeckt. An der Oberstraße 45 brachen noch
unbekannte Täter in der zurückliegenden Nacht einen silberfarbenen
Audi auf und entwendeten eine schwarze Geldbörse. Darüber hinaus
hebelten Kriminelle die Seitenscheibe eines an der Ardeystraße 250a
stehenden braunen VW Passats auf, brachen die Tat dann aber ab und
flüchteten ohne Beute. Ein weiterer Tatort lag an der Hörder Straße
341 in Stockum. Dort wurde im Zeitraum zwischen 01.00 und 06.30 Uhr
ein silberfarbener Toyota Landcruiser  mit dem Kennzeichen NR-Q 120
entwendet. Am gestrigen 19. März wurde die Polizei zur Straße „Auf
dem Knick“ gerufen. Dort hatten Autoknacker in der Nacht vom 18. auf
den 19. März einen in Höhe der Hausnummer 53 abgestellten grauen VW
Tiguan aufgebrochen und ein fest eingebautes Navigationsgerät
entwendet. Darüber hinaus waren die Täter auf der anderen
Straßenseite in eine Garage eingedrungen, hatten dort die
Seitenscheibe eines BMW eingeschlagen und eine braune Aktentasche
entwendet. Zudem kam es in dieser Nacht zu einem versuchten
Garageneinbruch an der Straße „Knappensiedlung“ in Herbede. Hier
schafften es die Kriminellen aber nicht, in das Objekt einzudringen.
Das Wittener Kriminalkommissariat 37 bittet unter der Rufnummer 02302
/ 209-3821 um Hinweise von Zeugen.

Verkehrsunfallflucht nach Kollision im Autobahnkreuz Bochum

Am gestrigen Dienstag
gegen 13 Uhr, fuhr ein Wittener (18) mit seinem Auto über die A43
Richtung Münster. Am Autobahnkreuz Bochum beabsichtigte er, auf die A
40 in Fahrtrichtung Essen zu wechseln. Als er nun auf dem
kombinierten Verzögerungs- und Beschleunigungsstreifen der A40 fuhr,
befand sich links neben ihm ein PKW, dessen Fahrerin von der A40 auf
die A43 Fahrtrichtung Witten wechseln wollte. Offensichtlich übersah
sie den Wagen des 18-jährigen. Sie wechselte nach rechts auf den
Verzögerungsstreifen und stieß seitlich gegen das Auto des Witteners.
Dabei drängte sie ihn gegen die rechte Bordsteinkante. Anschließend
fuhren beide Fahrzeuge ein Stückweit nebeneinander her, wobei
seitlicher Kontakt bestand. Der 18-jährige beschleunigte daraufhin
sein Fahrzeug und setzte sich vor die Unfallgegnerin. Diese fuhr
anschließend auf die A43 Richtung Witten ab, ohne sich um das
Unfallgeschehen zu kümmern. Bei dem flüchtigen Fahrzeug soll es sich
um ein silbernes Auto, möglicherweise der Marke Ford, mit Kennzeichen
aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis (EN) handeln. Dessen Fahrerin soll graues
Haar getragen haben. Die Sachbearbeiter aus dem Bochumer
Verkehrskommissariat (VK 1) bitten diese sowie Zeugen sich zur
Geschäftszeit unter der Rufnummer 0234/909-5202 zu melden.

Wetter: Unfall mit Motorrad

Gestern, gegen 13.20 Uhr, befährt eine
28-jährige Hagenerin mit einem PKW Dacia die Köhlerstraße, um nach
links auf die Vogelsanger Straße abzubiegen. Als ein LKW von der
Vogelsanger Straße in die Köhlerstraße abbiegt, leitet die 28-jährige
den Abbiegevorgang ein. Sie übersieht einen hinter dem LKW die
Vogelsanger Straße in Richtung Grundschöttel fahrenden 48-jährigen
Motorradfahrer aus Lotte. Es kommt zu einem Zusammenstoß zwischen dem
Motorrad Suzuki und dem PKW Dacia, bei dem der 48-jährige stürzt,
aber nicht verletzt wird. Es entsteht ein Sachschaden in Höhe von ca.
3.900,-Euro.

Intercity ausgebremst – Bundespolizei nimmt 40-Jährigen in Gewahrsam
Dortmund – Gestern Nachmittag (19. März) löste ein
40-jähriger Italiener einen Einsatz der Bundespolizei aus. Der Mann
hielt sich im Einfahrtsbereich des Dortmunder Hauptbahnhofs auf und
zwang so einen Intercity zu einem Nothalt. Bundespolizisten nahmen
ihn in Gewahrsam.
Gegen 16:00 Uhr meldet ein Mitarbeiter des Stellwerks am
Hauptbahnhof Dortmund eine männliche Person, die sich im Gleisbereich
vor dem Hauptbahnhof Dortmund aufhalten sollte. Um eine Verletzung
der im Gleisbereich befindlichen Person zu verhindern, musste ein
Intercity einen Nothalt durchführen und fuhr anschließend im
Schritttempo bis zu dem 40-Jährigen vor. Weil die Bemühungen des
Triebfahrzeugführers, den Mann zum Verlassen des Gefahrenbereiches zu
bewegen, scheiterten, wurde er durch alarmierte Bundespolizisten in
Gewahrsam genommen.
Auf der Wache der Bundespolizei erklärte der Mann, dass er nur
seinen Weg abkürzen wollte und sich daher im Gleisbereich aufhielt.
Die Bundespolizei leitete gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren
wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein.
Durch den Vorfall wurden die Gleise, vom Hauptbahnhof in
westlicher Richtung, in der Zeit von 16:25 bis 16:35 Uhr gesperrt. 10
Züge erhielten eine Gesamtverspätung von 133 Minuten.
In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei Gefahren im
Gleisbereich hin:
– Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung
oft erst sehr spät wahrgenommen werden
– Aufgrund der schnell fahrenden Züge ist der Gleisbereich zu
meiden! Der Bremsweg eines Zuges bei 100km/h beträgt bis zu 1000
Metern.
– Gerade im Einfahrtsbereich der Personenbahnhöfe herrscht reger
Zugverkehr, von dem immer tödliche Gefahren ausgehen.

Breckerfeld – Unfall beim Abbiegen

Gestern, gegen 12.50 Uhr, befährt eine
Breckerfelderin mit einem VW Polo die Brantener Straße in Richtung
Breckerfeld, um nach links auf den Zubringer zur Dahlerbrücker Straße
abzubiegen. Dabei übersieht sie den PKW Mazda eines 68-jährigen
Halveraners, der die Brantener Straße in Gegenrichtung unterwegs ist.
Es kommt zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, die nicht mehr fahrbereit
sind und abgeschleppt werden müssen. Die Feuerwehr Breckerfeld streut
auslaufende Betriebsflüssigkeiten ab. Es entsteht ein Sachschaden in
Höhe von ca. 5.500,-Euro.

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