Alle sind da – alles steht still

(Dietmar Laatsch) Morgen steht alles still. Nicht etwa wegen eines Generalstreiks. Alles wird gebannt nach Rom, genauer zum Vatikan schauen. Die feierliche Amtseinführung von Papst Franziskus I.  steht an. Alle sind da. Obama, Merkel, Mugabe und noch ein paar Hochrangige mehr. 180 Delegationen.

Gut für die katholische Kirche, nach all den Diskussionen mal wieder positiv im Rampenlicht zu stehen. Es würde aber doch mit dem Leibhaftigen zugehen, kämen da nicht auch dennoch die ein oder anderen kritischen Wortmeldungen. Die erste Welle ist ja an dem Neuen schon abgeperlt. Eine Nähe zur argentinischen Militärdiktatur konnte nicht nachgewiesen werden. Lassen wir ihn doch einfach mal Papst sein. Die Erde dreht sich auch dann sicherlich weiter, die großen Probleme der Menschheit warten weiterhin auf Lösungen durch die Politik. Auch im Kleinen hat jeder das Seine täglich zu bewältigen, mit und ohne Papst. Das eine oder andere richtige Wort, zur richtigen Zeit, wäre allerdings Balsam auf so manche Seele.

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