Der Polizeibericht

 Polizei FrontStichverletzung nach Streit +++ Fußgänger von Straßenbahn erfasst +++  Mann versuchte Frau in ihrem Pkw zu überfallen +++ Entschärferdienst überprüfte verdächtigen Gegenstand im Hauptbahnhof Dortmund +++

Stichverletzung nach Streit

Dortmund: Mit einer Stichverletzung im Bein endete am Freitag ein
Streit, der gegen 13:24 Uhr an der Bornstraße in Dortmund begonnen
hatte.

Ersten Ermittlungen und den Angaben von Zeugen zufolge, hatte ein
31-jähriger Dortmunder zur Mittagszeit seinen 20-jährigen
Kontrahenten an der Brunnenstraße abgepasst. Als der 20-jährige
Dortmunder in der Hofeinfahrt des Mehrfamilienhauses auftauchte, kam
es zum Streit. In dessen Verlauf fügte der 31-Jährige dem Jüngeren
eine Stichverletzung mit einem Messer am Bein zu und schlug mit einem
Schlagstock mehrfach auf ihn ein.

Des Weiteren wurde ein 38-jähriger Dortmunder, beim Versuch den
Streit zu schlichten, mit Reizgas besprüht, wodurch er leichte
Verletzungen erlitt.

Hintergrund der Auseinandersetzung ist ein schon länger
andauernder Streit zweier türkischstämmiger Familien, der bereits
mehrfach zu polizeilichen Einsätzen führte und am heutigen Tag
eskalierte.

Fußgänger beim Überqueren der Schienen von Straßenbahn
erfasst

Dortmund: Am Freitag, gegen 20:43 Uhr kam es an der Haltestelle
„Theodor-Fliedner-Heim“ zu einem Unfall zwischen einem Fußgänger und
einer Straßenbahn, bei dem der Fußgänger schwer verletzt wurde.

Ein 17-jähriger Dortmunder verließ eine Straßenbahn an der
Haltestelle „Theodor-Fliedner-Heim“ und wollte die Schienen vor der
Bahn an der Querungshilfe überqueren. Hierbei wurde er von der
anfahrenden Bahn am Kopf getroffen und erlitt schwere Verletzungen.
Nach Angaben von Zeugen trug er beim Verlassen der Bahn Ohrhörer und
hatte vermutlich daher weder das Klingeln der Bahn, noch die Zurufe
von Passanten gehört. Der Jugendliche wurde in ein Dortmunder
Krankenhaus verbracht, wo er stationär verbleibt. Derzeit besteht
Lebensgefahr.

Mann versuchte Frau in ihrem Pkw zu überfallen

Dortmund: Am Freitag, um 15:45 Uhr beabsichtigte eine 47-jährige
Dortmunderin ihren Pkw in der Straße „Hunnentränke“ zu parken. Bevor
sie den Pkw verlassen konnte, sprang plötzlich ein Mann auf den
Beifahrersitz, bedrohte sie mit einer blutverschmierten Spritze und
forderte sie auf, ihn wegzufahren. Während der Fahrt durchsuchte der
Täter dann das Handschuhfach des Pkw nach Wertsachen und wies die
Frau auch an, ihm ihre Geldbörse auszuhändigen. Die Dortmunderin
stoppte daraufhin ihren Pkw in der Bornstraße und sprang mit dem
Fahrzeugschlüssel aus dem Wagen. Während sie sich an einen Passanten
wandte, konnte sie noch erkennen, wie der Mann zu Fuß und ohne Beute
in Richtung Brunnenstraße flüchtete. Bei der Polizei konnte sie den
Täter wie folgt beschreiben:

-männlich, vermutlich deutscher Nationalität – etwa 175 cm groß und
ca. 35 Jahre alt -dunkelbraune, lange Haare, zu einem Zopf gebunden,
spitzer Kinnbart -bekleidet mit grauem Parka, dunkler Hose und
dunkler Schirmmütze

Entschärferdienst überprüfte verdächtigen
Gegenstand im Hauptbahnhof Dortmund – Teile vom Hauptbahnhof
kurzfristig gesperrt

Dortmund: Heute Mittag (16. März), gegen 11:58 Uhr, wurden
Bundespolizisten durch einen Reisenden auf einen verdächtigen
Gegenstand im Hauptbahnhof Dortmund aufmerksam gemacht.

Der Gegenstand befand sich in einem offenstehenden Schließfach im
Bereich der Schließfachanlage. Eingesetzte Beamte der Bundespolizei
sperrten den Bereich und nahmen den Gegenstand in Augenschein.

Bei dem Gegenstand handelte es sich um einen Pappkarton, der mit
Klebeband und einem weiteren Stoffband umwickelt war. Durch mehrere
Lautsprecherdurchsagen im Hauptbahnhof und auf den Bahnsteigen konnte
kein Eigentümer ermittelte werden. Deswegen wurde um 12:07 Uhr der
Entschärferdienst der Bundespolizei aus Düsseldorf angefordert.

Um eine Gefährdung für Reisende im Hauptahnhof auszuschließen
wurden vorübergehend die Bahnhofsbuchhandlung, eine Bäckerei, sowie
ein Kiosk geschlossen. Weiter wurden die Bahnsteige 2/5, 6/7, 8/10
und der Abgang zur U-Bahn für Personen gesperrt.

Zwischenzeitlich überprüft ein Sprengstoffspürhund der Polizei
Dortmund das Paket, auf Sprengstoffe schlug der Hund nicht an.

Gegen 13:15 Uhr traf der Entschärferdienst der Bundespolizei am
Dortmunder Hauptbahnhof ein. Bei der Überprüfung des Gegenstandes mit
einem mobilen Röntgengerät, stellte sich das Paket als ungefährlich
heraus. Im inneren fanden Bundespolizisten Kleidungsstücke und
Flaschen. Hinweise auf den Eigentümer konnten nicht gewonnen werden.

Um 12:50 Uhr wurden alle Sperrungen wieder aufgehoben.

Durch die Sperrung erhielten fünf Züge eine Verspätung von
insgesamt 27 Minuten. Zwei Züge erhielten einen Teilausfall.

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