„Betreuungsgeld kommt alle Kinder teuer zu stehen“

icon20136006002.png„Das starrsinnige Festhalten der schwarz-gelben Regierung am Betreuungsgeld kommt alle Kinder teuer zu stehen“, ärgert sich der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel. Denn auch der Bildungsetat müsse für das „bildungsfeindliche“ Projekt bluten. Das gehe aus den jetzt vom Bundeskabinett beschlossenen Eckwerten für den Bundeshaushalt 2014 hervor.
Der Bildungshaushalt müsse aufgrund der „schwarz-gelben Kita-Fernhalteprämie“ schon im kommenden Jahr 51 Millionen Euro einsparen. Aus der Finanzplanung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung werde klar, dass sich die Kürzungen sogar auf 370 Millionen Euro summieren. „Durch das Betreuungsgeld werden nicht nur viele Kinder um ihre frühkindlichen Bildungschancen gebracht“, befürchtet Röspel. Aus den Haushaltsplanungen des Bildungsministeriums gehe hervor, dass es keine BAföG-Anpassungen geben werde, „ganz zu schweigen von wichtigen bildungspolitischen Maßnahmen wie dem pädagogischen Ausbau von Ganztagsschulen.“ Nötig und von der SPD-Bundestagsfraktion gefordert sei dagegen eine verlässliche Aufwuchsplanung, die allein für den Bildungsbereich zehn Milliarden Euro vorsieht.

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Ein Gedanke zu „„Betreuungsgeld kommt alle Kinder teuer zu stehen““

  1. Längerfristig für kommende Generationen wird sich die bescheidene Anerkennung der Leistung für Erziehung und basale kognitive Entwicklung durch das Betreuungsgeld lohnen.
    Denn so toll sind Krippen für 0 – 3jährige Kleinstkinder nicht, für die seltsamerweise linke und gewerkschaftsnahe Parteien als auch Wirtschaftslobbyisten (Arbeitgeberpräsident HUNDT; Präsident von Gesamtmetall DULGER) wie wild trommeln: „Befreit die Mütter von ihren Kindern und fesselt sie an die Maschinen“
    Nicht nur die Familie, sondern vorallem die Schwächsten, die Kinder, werden möglicherweise ernste Probleme bekommen und damit die Zukunft unseres Volkes.
    Ausgerechnet diejenige Partei, die sich für die Schwachen einsetzen will, argumentiert reflexhaft gegen das Betreuungsgeld und trifft damit die Schwächsten der Gesellschaft.
    Die Krippe scheint eine Einrichtung zum Wohlergehen von Erwachsenen zu sein, denn ein bezüglich der sehr frühen Krippenaufbewahrung nicht ausreichend beachtetes Problem (neben zu erwartender erhöhter Stresshormonausschüttung infolge „learned helpnessless“ und Wachstumshormonmangel infolge reduziertem Langsamen-Wellen-Schlaf in der Krippe) ist die mögliche Störung bzw. Verzögerung der frühkindlichen Sprachentwicklung zu befürchten. Ein wichtiger Unterschied zwischen Tier und Mensch ist die Sprache auch als Basis des Denkens. Mangelnde primäre (besonders 0 – 1,5 Jahre) frühkindliche Sprachentwicklung hat oft die Folge von Lese- und Rechtschreibstörungen und letztlich ungünstiger kognitiver Entwicklung.
    Dadurch ist zu befürchten, dass der wichtigste Schatz, den Deutschland besitzt, nur ungenügend sprachlich und kognitiv entwickelt vorliegen wird. (Siehe Ärztereport der Barmer Ersatzkasse vom Januar 2012 mit bereits jetzt schon ca. 40% sprachgestörten Kindern im Alter von 5 – 6 Jahren (Gründe: Zunahme Tagesmütter: 2006 ca. 14%, bereits 2010: 23%;; enorme Lärmpegel in Kitas); logopädische Behandlungskosten etwa 1 Milliarde Euro).
    Warum heißt es Muttersprache und nicht Vatersprache?
    Bereits ab der 20. Gestationswoche hört der Foet im Mutterleib flüssigkeitsangekoppelt die Mutterstimme und ist nach der Geburt massiv darauf fixiert, sodass eine längere (max. bis zu 3 Jahren) dyadenspezifische Beziehung zwischen diesen beiden Personen notwendig ist, zumal in diesem Zeitraum zumindest zwei kürzere Phasen besonders begierigem Sprechlernen des Kleinkindes individuell verschieden auftreten (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 3. Auflage, Logos-Verlag, Ansbach, 2013)

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