EN-Kreis: Trendwende bei der Gewaltkriminalität – Steigerung bei den Diebstahlsdelikten

ENKreis150Wahrscheinlichkeit Opfer einer Straftat zu werden liegt deutlich unter dem Landesdurchschnitt Am heutigen Tag stellte Landrat Dr. Arnim Brux gemeinsam mit dem Abteilungsleiter der Polizei, Polizeidirektor Ingolf Schween, dem Leiter der Direktion Kriminalität, Kriminaloberrat Helmut Seelig und dem Leiter der Führungsstelle der Direktion Kriminalität, Kriminalhauptkommissar Klaus Weber, die Kriminalitätsstatistik der Kreispolizeibehörde für das Jahr 2012 vor. Trotz steigender Fallzahlen um 5,6% zum Vorjahr (13079 auf 13838 Taten), konnte Landrat Dr. Brux über eine Trendwende bei der Gewaltkriminalität berichten. „Hatten wir im letzten Jahr noch eine Steigerung zu verzeichnen, können wir jetzt über einen Rückgang von über 7,5% (von 423 auf 391 Taten) berichten. Unsere Präsenzkonzepte, die intensiven polizeilichen Tätigkeiten aus Anlass von größeren Veranstaltungen und die Zusammenarbeit mit den Ordnungsbehörden im Rahmen der Ordnungspartnerschaften scheinen Früchte zu tragen,“ stellte Dr. Brux fest. „Allerdings bereitet uns die Zunahme bei den Diebstahlsdelikten große Sorgen. Insbesondere die landesweite Zunahme bei den Wohnungseinbrüchen hat auch in unserem Kreis zu einer Steigerung von 49% (von 552 auf 824 Taten) gegenüber dem Vorjahr geführt. Aktuell ist ein leichter Rückgang festzustellen, der uns jedoch nicht zufrieden stellen kann. Auch in den nächsten Wochen und Monaten ist daher weiterhin mit verstärkten Kontrollen der Polizei zu rechnen, die von den Kolleginnen und Kollegen der Bereitschaftspolizei unterstützt werden.

Die Aufklärungsleistung in Bezug auf die Gesamtkriminalität betrug mit ca. 5 % über dem Landesdurchschnitt NRW knapp 54 %. Mit einer Kriminalitätshäufigkeitszahl (Fälle im Bezug auf 100.000 Einwohner) von 5963 liegen wir deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 8510. Das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit im Bereich der Polizei EN Opfer einer Straftat zu werden, 42% unter dem Durchschnitt des Landes NRW liegt. Der Ennepe-Ruhr-Kreis ist nach wie vor einer der sichersten Behörden in Nordrhein-Westfalen. Und das soll auch weiter unser Ziel und Auftrag sein“, stellte Landrat Dr. Brux deutlich heraus.

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