Wichtige Signale

Jahresdienstbeprechung der Feuerwehr Hagen

(HL.) Voll war sie nicht, die Hagener Stadthalle, bei der diesjährigen Jahresdienstbesprechung der Hagener Feuerwehr. Aber auch bei solchen wichtigen Anlässen macht sich offenbar die derzeit um sich greifende Grippewelle bemerkbar. Veranstaltet wird sie jährlich durch den Stadtfeuerwehrverband und sie richtet sich sowohl an die Berufsfeuerwehrleute aber auch, hier insbesondere, an die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr Hagen. Nicht nur an die Aktiven. Auch an die, die viele Jahre und oft Jahrzehnte ihre Freizeit für die Sicherheit der Hagener Bürger geopfert haben. Immer wieder aber auch der Dank und die Anerkennung an die Partnerinnen und Partner der ehrenamtlich tätigen Menschen und an die Familien. Denn sie sind es, die nicht nur während den spontanen Einsätzen auf die Menschen an ihrer Seite verzichten müssen weil es, im wahrsten Sinne des Wortes, gerade brennt. Auch Ausbildungen, Übungen, Konferenzen und weitere Dienste die nicht gerade im direkten Feuerwehreinsatz stattfinden fordern ihren Zeitaufwand, der ohne das Verständnis der Angehörigen nicht zu erbringen ist.

Und so ist es gut, wenn die Leitenden der Hagener Feuerwehr, die Vertreter der Stadtspitze und die Politiker aus Kommune, Landtag und Bundestag diesen Menschen den Respekt und Dank für ihre nicht alltägliche Arbeit zollen. Trotzdem viele der Retter solche Worte gar nicht hören wollen, weil das was sie tun für sie selbstverständlich ist, kann das was am Samstag Abend vor rund 400 Feuerwehrfrauen- und Männern gesagt wurde nicht oft genug gesagt werden.

Das auch mit dem Hintergrund, die Bürgerinnen und Bürger in Hagen immer wieder wach zu rütteln und ihnen aufzuzeigen, wie wichtig diese Arbeit ist und mit welchen Aufwand sie betrieben wird.

Gut auch zu hören, dass gerade in Hagen die Zusammenarbeit zwischen den Kräften der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr außerordentlich gut verläuft. Die Chemie stimmt diesbezüglich in Hagen, das ist landesweit längst nicht Normalität.

Gut aufgestellt ist man in Hagen, was Rettungsdienst, Feuerwehr und den Katastrophenschutz insgesamt angeht. Das hören wir immer wieder. Trotzdem gab es an diesem Abend auch mehrfach Kritiken, Mahnungen und Forderungen an die Politik. Es gehe hier nicht um Spielzeuge sondern um die Sicherheit der Hagener Bürger, war eine klare Ermahnung. Diese Dinge schnell abzuarbeiten, das versprachen Oberbürgermeister Jörg Dehm und der 1. Beigeordnete der Stadt Hagen, Thomas Huyeng, der den Abend nutzte, um sich als zuständiger Dezernent die Hagener Feuerwehrfrauen und -Männern vorzustellen.

Die Nachwuchsfrage bereitet auch der Hagener Feuerwehr weiterhin Kopfzerbrechen. Zwar trifft dieses Problem der Zukunft Hagen derzeit nicht so hart wie andere Feuerwehren, aber es gilt dies im Auge zu behalten und kreativ zu sein um es nicht zu einem ernsthaften Problem werden zu lassen.

Dazu gab es wieder viele Zahlen und Fakten rund um die Hagener Feuerwehr sowie viele Ehrungen und Beförderungen, über die wir im einzelnen noch berichten werden.

Eines wurde dem Betrachter an diesem Samstag aber wieder klar: Die Sicherheit der Menschen in Hagen wird sehr ernst genommen. Sowohl auf der Seite der Politik als auch von den Frauen und Männern die unter dem noch immer aktuellen Grundsatz „Gott zur Ehr dem nächsten zur Wehr“ für die Sicherheit dieser Stadt und deren Bürger bereit stehen.

Sehen Sie hier auch das Video (klick!)

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