Nur eine Täuschung? – Skandal um Bio-Eier

(DietKommentar150mar Laatsch) Der nächste Skandal steht ins Haus. Diesmal sollen es so genannte Bio-Eier sein, die das Etikett nicht verdienen.

Der Pferdefleisch-Skandal ist noch nicht aus den Schlagzeilen, da kommt der nächste Lebensmittel-Skandal um die Ecke. Nicht das die Produkte dadurch ungenießbar wären. Pferdefleisch ist sehr wohl schmackhaft, wenngleich auch ungewöhnlich auf der Speisekarte. Eier sind zunächst mal Eier und auch wenn diese dann nicht dem Gütesiegel Bio entsprechen. Es geht diesmal nicht um Lebensmittel die den Verbrauchern gesundheitlichen Schaden zufügen. Allerdings nur von Verbrauchertäuschung dabei zu sprechen, ist doch recht milde und kommt einem Kavaliersdelikt gleich. Kann ja mal passieren? Nein, denn es geht um satten Betrug. Der Verbraucher hat für die Produkte entsprechendes Geld hingelegt und darf zu Recht erwarten, dann auch entsprechend Qualitatives in seinem Einkaufswagen zu haben. Die Ernährungsindustrie erwirtschaftet auf diese Weise Millionen. Das ist glatter Betrug, der auch das Finanzamt interessieren dürfte. Den Verbraucher erst recht. Er will nicht betrogen und hintergangen werden. Hier muss aufgeräumt werden. Ob die Politik sich da einmal wirklich für den Verbraucher einsetzt, vielleicht wenn es Stimmen kosten könnte. Niemand will ja wirklich wissen, was in der Scheibe Wurst alles so drin ist und das wäre bei sämtlichen Nahrungsmitteln eine berechtigte Frage.

Ein Kommentar

  1. Ich bin ebenfalls entsetzt, zudem ich häufig Bioeier im Supermarkt kaufe. Ich werde in Zukunft am Markt (wo ich mein Obst und Gemüse kaufe) verstärkt am Brotstand vorbeischauen. Der verkauft Bioeier von einem Biohof der Region. Betroffen sind ja vor allem Großbetriebe. Ich denke, je größer der Abstand zwischen Hersteller und Käufer und je intransparenter die ganze Sache, umso leichter wird der Verbraucher betrogen.
    Ich wüsste zu gerne, welche Höfe betroffen sind, zumeist sind es konventionelle Betriebe mit Freilandhaltung. Bei den Biohöfen wüsste ich gerne, ob es auch Großbetriebe sind, die einen Teil Bodenhaltung, einen Teil Freiland- einen Teil Biohaltung haben, um den Markt optimal zu versorgen. In dieser Logik jedenfalls, entsteht leicht Betrug, finde ich.

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